Zürich Triathlon: meine erste olympische Distanz bewältigt

Der Blick aus dem Fenster am Morgen verhiess gutes. Bewölkt aber kein Regen, Temperatur um die 20 Grad. Nach der obligaten Pasta zum Frühstück machte ich mich langsam auf zur Landiwiese. Dort war das erste Rennen bereits gestartet. Beim Check-in liess ich mir Zeit und quatschte noch mit meinem Velonachbar. Beinahe hätte ich vergessen den Chip zu monitieren. Ambitionen hatte ich eigentlich keine, da am Vorabend noch ein Poltergigathlon stattfand, bei welchem ich die Rennradstrecke fuhr und beim Fussballspielen dabei war. Aber eben mit dem Kribeln kommt auch die Anspannung und der Ehrgeiz. Ich war froh als es endlich los ging. Im Schwimmen wollte ich mich zurückhalten, da ich nicht wie in Rappi schon kaputt aus dem Wasser kommen wollte. Die 28 Minuten waren dann auch ok. Auf dem Velo merkte ich, dass meine Beine trotz Fussball intakt waren. Ich versuchte zügig zu fahren, aber ohne zu überdrehen. Natürlich hatte ich Angst vor einem Laufdisaster wie in Rapperswil. Für den nächsten Tri werde ich definitv einen Triaufsatz montieren. Im Wind hat man sonst keine Chance. Nach 1h 10min war ich zurück in der Wechselzone. Nun folgte die Laufstrecke. Ich begann langsam und wollte mich im Verlauf des Rennens steigern. Bei Kilometer 5 überholte mich dann eine Gruppe und ich versuchte anzuhängen. Langsam ging die Müdikeit aus den Beinen und ich konnte bis ins Ziel folgen. Mit den 47min bin ich sehr zufrieden. Eingelaufen bin ich schliesslich mit 2h32min. Für den ersten Triathlon war das sehr gut. Nächstes Mal versuche ich die Zeit dann unter 2h30min zu drücken.

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