Rennrad Tour Furkapass und Nufenenpass

furka_nufenenAm Samstag Morgen hiess es früh aufstehen und den 7.31 Zug nach Göschenen erwischen. Gestärkt mit einem Gipfeli und einer Cola war die Zugfahrt im Nu vorbei. Schon weit vor dem Gotthardtunnel sahen wir den Sommerferienstau. Kurzerhand wurde der Entschluss gefasst auch nach Adermatt den Zug zu nehmen. Ich hatte wirklich keine Lust die Schöllenen hinauf die holländischen Wohnwagen zu zählen und mir eine Abgasvergiftung zu holen.

In Andermatt ging es dann los in Richtung Furka Pass. Der Himmel war noch ein wenig verhangen und ich war froh das Gilet dabei zu haben. Der Furka Pass ist ein lockerer Pass. Nicht zu steil und man macht schnell Höhenmeter. Zum Schluss zieht er sich dann schon noch etwas. Aber die Passtafel war schon bald erreicht. Ein eisiger Wind war zu spüren und mir klapperten die Zähne. Besonders bei der Abfahrt in Richtung Gletsch spürte ich meine Finger kaum. Bis Ullrichen war ich dann aufgetaut und schon bald ging es wieder hoch in Richtung Nufenen. Dieser Pass hat es wahrlich in sich. Er kam mir unheimlich steil vor. Langsam quälte ich mich das Tal nach hinten, bis endlich die Serpentinen kamen. Dann ging es einigermassen. In den Kehren konnte ich mich immer wieder erholen. Dennoch dauerte es bis ich oben war und ein Cola kaufen konnte. Ich habe sogar die Passtafel verpasst. Dafür nahm ich dann diejenige auf der Tessinerseite. Diese ist übrigens auf Italienisch. Das finde ich Klasse! Ein weiterer Zeuge unserer multikulturellen Schweiz!

Die Abfahrt nach Airolo machte dann Spass. Langsam spürte ich die Wärme des Tessins. Die Abfahrt hat übrigens kaum Serpentinen. Hochfahren wäre also nichts für mich. Dafür hat man meistens Rückenwind. In Airolo nahm ich dann den Zug zurück nach Zürich. Auf den Gotthard verspürte ich keine Lust und hatte wohl auch keine Energie mehr.

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