Slow Up Stilfserjoch Rennrad Erlebnisbericht

Am Samstag war Slow-Up am Stilfserjoch. Nachdem wir über den Ofenpass nach Prato allo Stelvio angereist sind, konnten wir es natürlich kaum erwarten loszufahren. Beim Aufstehen war der Himmel wolkenverhangen aber trocken. Wir stärkten uns mit einem reichhaltigen Frühstück und fuhren los. Es waren schon unglaublich viele Rennradfahrer und Mountainbiker unterwegs. Mein Puls schlug sogleich höher ich hätte am liebsten schon in der ersten Kurve Vollgas gegeben. Aber ich hatte am Nachmittag ja noch einiges vor. Auf ca. 2000 Höhenmeter begann es plötzlich zu Regnen und ein richtiger Sturm mit Hagel, Blitz und Donner kam auf. Wir liessen uns nicht beirren und fuhren die Serpentinen hoch. Ein Deutsches Rennradmädel aus Bozen (?) leistete mir beim Aufstieg Gesellschaft und ich merkte den Hagel kaum.

Das Stilfserjoch ist einfach unglaublich. Sogar bei diesem Wetter kam ich ins Schwärmen. Die Aussicht muss phänomenal sein und die Serpentinen hochjagen wohl etwas vom Grössten für einen Rennrad Fahrer. Auf dem Gipfel gab es dann einen warmen Tee und Apfelstrudel.

Meine Begleitung beschloss angesichts des Wetters jedoch nach St. Maria zu radeln und dann mit dem Postauto zurück ins Engadin zu fahren. Mich zog es zuerst einmal hinunter nach Bormio, von wo ich den Aufstieg nach Livigno in Angriff nahm. Irgendwie hatte ich nicht gesehen, dass da noch ein Pass dazwischen liegt: Passo Foscagno. Noch nie gehört? Ich auch nicht… Erst danach ging es dann hinunter ins alte Schmugglerdörfchen und heutige Vergnügungsparadies Livigno. Leider hatte ich keine Zeit Party zu machen und fuhr sogleich die Forcola die Livigno hoch. Die ist easy zu fahren und auch nicht steil. Jedoch waren meine Bidons leer und ich musste auf der Passhöhe Nachschub kaufen. Dann genoss ich wieder eine kurze Abfahrt. Schon bald sah ich die Schweizer Grenze und radelte über den Bernina Pass ins Engadin.

passschilder

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