Locarno Triathlon mit Rennrad Express

Wunderschönes Wetter und ideale Bedingungen begrüssten uns am Sonntagmorgen. Mein Hotel bereitete nach einem super Nachtessen sogar ein Frühstück um 6 Uhr morgens vor. Die Albergo Camelia kann ich wirklich weiterempfehlen. Ich spazierte schon früh in die Wechselzone, um in Ruhe alles vorbereiten zu können und redete ein wenig mit meinen Wechselzonennachbarn. Um 8.30 war dann der Startschuss. Für einmal kam ich gut weg und fand schon bald den Rhythmus. Emsig paddelte ich dem Ziel entgegen. Ich liess es locker angehen, da ich schon lange nicht mehr 2.5 km geschwommen war. Nach 48 Minuten war ich dann im Ziel und versuchte mein Rennradtrikot über zu streifen. Mit der Hilfe eines Zuschauers schaffte ich es dann :-). Ja, jetzt ist es dann Zeit für ein Tritrikot.

Ich fuhr mit einer schnellen Gruppe los. Jeder der Jungs hatte ein Batmobil als Rennrad. Ich war mit meinem reinen Rennrad ein ziemlicher Exot. Schon bald merkte ich dass hier jeder Windschatten fuhr. Ich entschied mich mitzufahren. Vielleicht ist es zu schnell, aber der Energieaufwand alleine zu fahren ist ja auch sehr gross. Also schloss ich mich an und mit Expressgeschwindigkeit ging es ins Maggiatal. Wir hatten teilweise 40km/h und mehr drauf. Kurz vor der Wende, bei einer giftigen Steigung, musste ich die Gruppe dann ziehen lassen. Oben angekommen gab es einen frischen Bidon und die die zweite Verfolgergruppe schloss auf. Wieder klebte ich mich in den Windschatten und wir brausten nach Locarno zurück. Ich hobelte was es ging um ja in der Gruppe zu bleiben.  Nach 2h08 (!) waren wir zurück.

Wieder einmal wartete das Laufen auf mich (stöhn). Beim Loslaufen kriegte ich Magenkrämpfe. Aber egal, ich war dank dem Radeln gut unterwegs und beschloss die 20km zu geniessen. Mein Ziel war es ein wenig schneller als in Rappi zu sein. Auf allen 4 Runden war ich praktisch gleich schnell bzw. langsam. Dennoch rettete ich mich unter 1h 50 ins Ziel. Hochgerechnet war das 15min schneller als in Rappi. Immerhin.

Alles in Allem bin ich zufrieden. Die Radstrecke war wirklich ein Erlebnis. Der nächste Schritt ist es meinen Laufstil zu verbessern. Zudem werde ich mein Rennrad ein wenig umbauen. Dazu bald mehr.

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