Greifenseelauf bei idealen Bedingungen

Beim Start habe ich gemerkt, dass mir das Wetter entgegenkommt. Weder kalt noch heiss, also ideale Bedingungen. Ich nahm mir vor in etwa einen 5-Minuten Schnitt zu laufen und nach 1h50min im Ziel zu sein. Die Läufermassen waren unglaublich. Es kam mir vor wie beim GP von Bern. Während der ganzen Distanz musste ich mich durch die Läufer hindurchschlängeln. Viele gingen vor mir an den Start, auch wenn sie offensichtlich nicht in der Lage waren die vorgenommene Pace durchzuhalten.

Ich genoss den Lauf. Die vielen Zuschauer motivierten und hin und wieder sah ich auch ein bekanntes Gesicht. Im Nu waren wir auf der anderen Seeseite und über die vielen Kieswege ging es zurück nach Uster. Auf den letzten Kilometern merkte ich, dass meine Fussballzerrung noch nicht ganz verheilt war. Vor allem der kleine Anstieg kurz vor dem Ziel hatte es in sich. Aber egal, ich drückte einen Gel rein und das ganze ging locker über die Bühne. In 1h46min lief ich über die Ziellinie. Meine Vorgabe hatte ich geschafft und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Jetzt kann ich die 1.45er Marke mir als Ziel setzen.

Nach einer kalten Dusche im Schulhaus ging es dann mit dem Zug zurück nach Zürich. Um 9 Uhr war schon Lichter löschen. Irgendwie war ich trotzdem ziemlich kaputt.

P.S. Jetzt muss ich mir dann einmal eine Läuferuhr kaufen. Sonst geht bei jeder Zeitmessung die Rechnerei wieder los..

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