GP Bern – fantastischer Lauf mit grossartiger Kulisse

Am Samstag stand der GP Bern auf dem Programm. Die schönsten 10 Meilen der Welt, wie die Berner sagen. Sie haben recht! Strahlender Sonnenschein wartete auf uns und jeder freute sich bereits am Start auf die gute Stimmung entlang der Strecke, die in der Innenstadt zu einem richtigen Hexenkessel wird.

Vor dem Lauf hatte ich keine Ahnung wo ich stehe. Ich musste dringend Laufkilometer für den Halfironman in Rappi haben. Nachdem ich die letzten Wochen nur beschränkt trainieren konnte, stand vor allem eine Frage im Zentrum: Hält die Achillessehne? Um es vorweg zu nehmen, sie hielt! Trotzdem wollte ich einen Kilometerschnitt von ca. 5min erreichen. Ich reihte mich mit einer 10`000er Startnummer ein und schon bald ging es los. Zuerst führte die Strecke in die wunderschöne Berner Altstadt hinunter ins Mattenquartier. Grossartige Stimmung.  Unten angekommen, fühlten sich meine Beine an wie Blei. Ohalätz. Jetzt aber hühott und einen regelmässigen Tritt finden. Endlich kam der Tierpark und damit ein weicher Untergrund. Ich begann zu überholen. Die ersten begannen bereits jetzt laut zu schnaufen und ich fragte mich, warum sich die Leute wo weit vorne einordnen, wenn sie bereits nach 5km schlapp machen.

Nach dem kühlen Wald, folgte wieder Asphalt. Die Sonne knallte voll rein und die Getränkestände glichen einem Schlachtfeld. Viele Anwohner richteten mit dem Gartenschlauch eine Wasserfontäne ein. Wir Läufer nahmen es dankend an. Endlich ein wenig Abkühlung. Viele Bands entlang der Strassen sorgten für Stimmung. Das tat gut. Bei Kilometer 12 kam aber dann die erste Müdigkeit. Ich hatte zuwenig getrunken und die meisten Stände wegen dem Chaos ausgelassen. Ich erinnerte mich an meinen Activator und schmiss ihn rein. Am nächsten Wasserstand gab es dann Wasser und ich lief die letzten Kilometer einigermassen locker wieder den Berg hoch. Im Ziel zeigte die Uhr dann 1h19min an. Ich war zufrieden.

Meine Lehren habe ich aber gezogen: Bei höheren Temperaturen unbedingt mehr trinken, Saltsick Kapseln einpacken und regelmässiger Laufen. Sonst ist nach 20km dann Ende Feuer.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei den vielen Helferinnen und Helfern bedanken. Alles war perfekt organisiert und die Stimmung war super! Vielen Dank!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *