Hitzeschlacht zu Rapperswil – Ironman 70.3

Rappi Ironman

Am Sonntag stand der Halfironman in Rappi auf den Programm. Bereits Tage im Vorfeld war klar, dass es ein Spiel der Temparaturen wird. Einerseits war der See noch sehr kalt, andererseits waren Lufttemperaturen von 30 Grad angesagt. Nichts desto trotz wollte ich alles geben, um schneller im Ziel zu sein, als letztes Jahr.

Ich kam gerade rechtzeitig zum Start. Kaum war ich im Wasser ertönte der Startschuss. Die Meute schwamm los und ich mittendrin. Leider hatte ich mich zu weit hinten eingeordnet und musste zuerst einmal ein paar hundert Meter im Pulk absolvieren. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich schwamm quer hinüber auf die Innenbahn wo ich Rhythmus und Speed fand. Langsam ging der Puls zurück und ich erreichte nach 34 Minuten das Ufer. Wie immer dauerte es beim Wechsel etwas länger. Dieses Mal musste ich noch den Garmin auf dem Rennrad befestigen. Wenigstens kam mir mein Versäumnis noch während dem Schwimmen in den Sinn.

Ich radelte zügig los. Tief dank Triathlonlenker im Flachen, angriffig am Berg und schnittig hinunter war mein Motto. Die erste Runde war zügig vorüber. Doch dann kam die Hitze. Ich versuchte viel zu trinken und Gels reinzudrücken. Die steilen Anstiege machten mir aber Mühe. Schon bald war das erste Krampfgefühl da und ich schmiss Salztabletten nach. Auf der zweiten Rundhälfte konnte ich dann nochmals Druck aufbauen und kam nach 2.44 in die Wechselzone.

Ohalätz, jetzt noch einen Halbmarathon. Wenn das nur gut kommt. Ich hatte mir aber gedanklich mein Motivationsprogramm zusammengestellt. Immer wieder Teilziele setzte ich mir und freute mich auch da und dort über die Anfeuerungsrufe der Zuschauer. Für jede 5 Kilometer durfte ich mir ein Gadget für mein Rennrad überlegen:-) Im Nu war die erste Hälfte gelaufen. Die Hitze machte mir aber immer mehr zu schaffen. Pausenlos schütte ich mir Wasser über den Kopf, egal ob Becher oder Schwamm, mir war alles recht. Irgendwann hatte ich aber diesen zweiten Bändel und durfte die Zielkurve einlaufen. Noch ein letzter Sprint und ich kam unter 2 Stunden ins Ziel. Die Endzeit war dann 5h 24min und ich überglücklich.

Es gibt 2 Kommentare für diesen Artikel
  1. Martin at 10:13

    Gratulation! Ich würde vermutlich bereits im See ertrinken 😉 .
    Wie sind die Zeiten der einzelnen Disziplinen gewesen?

  2. Christof at 16:47

    Schwimmen: 34min
    Velo: 2h 44min
    Rennen: 1h 59min

    Dann kamen noch die Wechselzeiten dazu:-)

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