Kilometer für einen guten Zweck

AlpenseeNoch immer schwelge ich in den Wochenend Erinnerungen. Wenn ich darüber nachdenke, dann bin ich wirklich unter einem goldenen Stern geboren. Wer kann schon einfach 4 Tage ins Tirol fahren und einfach dort übernachten, wo man müde ist? Sich neue Karbonbidonhalter ans eigentlich schon sehr teure Rennrad schrauben? Die Schaltung austauschen, weil die alte nicht so schön schaltet? Sich jedes Jahr ein neues Trikot kaufen? und und und. Zudem habe ich noch die schönsten Rennrad Pässe in Reichweite und kann an einem Samstag gut und gerne drei Pässe fahren.

Inspieriert von der Team Sky Aktion zum Schutz des Regenwaldes, habe ich beschlossen, für jeden gefahreren Kilometer am Samstag einen Franken zu spenden. Das Geld lasse ich dem WWF für den Schutz der Alpen zukommen. Dieses Projekt hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die aussergewöhnliche Biodiversität im Alpenraum und damit verbundene Einzigartikeit und Schönheit zu erhalten. Auch in Zukunft sollen also die Alpen allen Rennrad Fahrern unvergessliche und wundschöne Erlebnisse bescheren. Dies ist darum ganz in meinem Sinne.

Eines möchte ich ohne eine grosse Polemik auszulösen noch anmerken: In der Schweiz laufen die Autolobbyisten gegen die Autobahn Vignette von 100 Franken Sturm. Ich kann das nicht verstehen. In jedem anderen Land zahlt man für jeden Autobahnkilometer und Passüberfahrt extra. Haben wir nicht alle das Interesse unseren Nachkommen eine intakte Natur zu hinterlassen? Wir sollten versuchen mit ihr im Einklang zu leben! Dies geht, auch ohne auf alle die vielen Errungenschaften und einen grossen Teil des Konsums zu verzichten.

Es gibt 3 Kommentare für diesen Artikel
  1. Als Aargauer unterwegs at 22:05

    Ähnliche Ideen und Fragen hatte ich auch schon. Wie vielleicht bekannt bin auch ich immer wieder in den Bergen unterwegs. Bis jetzt hatte ich für ein Projekt für Velos in Uganda mitgesponsert. Das machte mir aber irgendwie keinen Sinn, wenn man selber in den Alpen rumkurvt. Möglicherweise muss ich da bei mir etwas ändern. Danke jedenfalls schon mal für den Tip, Urs

  2. Christof at 22:17

    Lieber Urs. Ich verfolge natürlich Deinen Blog und wünsche Dir für deine Österreich Tour schon jetzt viel Spass.

    Ich denke am Ende vom Tag, spielt es keine Rolle wo man sich engagiert, sondern dass man sich engagiert. Darum hat Dein Beitrag in Uganda genau so viel Sinn gemacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *