Training auf den letzten Drücker

Ötztaler Training

Der Ötztaler naht und ich bin nicht in Form. Griechischer Wein auf Kreta und das schlechte Wetter haben mich wieder im Training zurückgeworfen. Sprich, nach wenigen Kilometern geht mir die Puste aus. Jetzt ist aber vorbei mit Ausreden und Sitzleder muss her.

„Wenn immer möglich eine kleine Runde nach Feierabend drehen und am Wochenende ein paar Hügel einplanen“. So lautet die Devise. Sonst ist meine Energie bereits am Brenner verpufft. Darum verbinde ich das Angenehme mit dem Nützlichen. In meinen 1. August Kurzurlaub (Schweizer Nationalfeiertag) fahre ich mit dem Rennrad – oder zumindest einen Teil der Strecke. Am Samstag früh geht es mit dem Zug nach Andermatt. Dort wird aufgesattelt und den Furkapass hochgekraxelt. Danach werde ich die rasante Abfahrt durchs Wallis geniessen und stell mich dem Gegenwind bis Sion. Nach 130km kommen die 1500 Höhenmeter nach les Collons. Ein schönes Dessert, das mich wieder einmal ein wenig leiden lässt. Hauptsache ich komm da hoch… In den Tagen darauf, werde ich neben Wanderungen auch mal Les Collons – Sion und zurück einplanen. Dies soll ein wenig Bergfahrfestigkeit geben. Dazu kommt die Rückreise, bei welcher ich auch ein paar Kilometer auf dem Sattel zurücklegen möchte.

Langsam aber sicher werde ich also nervös. Schaffe ich den Ötz? Ausgerechnet wenn ich einen Startplatz habe, komme ich nicht wirklich in die Gänge. Aber was noch nicht ist kann ja noch werden. Darum „Gring abe u trampe“!

Es gibt 8 Kommentare für diesen Artikel
  1. Christian at 21:39

    Klar packen wir das, geteiltes Leid ist halbes Leid!

  2. Martin at 22:01

    Pass aber auf, dass du dich nicht vorher tot machst und dann beim Ötzi wirklich keine Körner mehr hast. Vergiss also nicht zu regenerieren und übertreib es nicht! Viel Erfolg!

  3. Torsten at 22:08

    Na, dann.Viel Spaß! Und keinen Wein mehr… 😉
    Und viel Erfolg beim Training.

    Wo du Zugfahren nach Andermatt mit dem Rennrad erwähnst: Hast du ein paar Tipps bezüglich stationären Aufenthalts, z.B. in Meiringen und dann eine Woche lang oder so Pässe fahren? Würde da aber gerne die eine oder andere Tour mit der Bahn abkürzen, um nicht jeden Tag eine Monsterrunde fahren zu müssen. Ist sowas kurz geplant machbar oder sollte man ein paar Vorbereitungen treffen?

  4. Christof at 22:08

    @Martin: ich habe eine Woche vorher eine Bergtour eingeplant (zu Fuss). Damit werde ich nicht in Panik oder so 3 Pässe fahren….. 🙂 Man muss mir dann einfach das Gletscherwasser am Abend wegnehmen….

  5. Christof at 22:28

    @Torsten: andermatt ist ideal und mit dem zug gut zu erreichen. oberalp, gotthard, furka und susten grenzen gerade an andermatt. nufenen, grimsel und lukmanier sind gut erreichbar (als 2. Pass) wenn du nur einen pass fahren möchtest, dann kannst du immer mit postauto oder zug zurück nach andermatt. alternativ kann ich auch zernez empfehlen. dort sind flüela, albula, bernina, ofenpass und auch das stilfser joch gut erreichbar. auch dort kommst du immer mit dem postauto zurück. wichtig zu wissen: am wochenende hat es viele motorräder. darum vor allem unter der woche fahren. hotels solltest du immer bekommen.

  6. Christian at 22:47

    @ ach Gletscherwasser nennt man das bei euch 🙂 vielleicht opfere icb mich in der Hinsicht für dich

  7. Torsten at 00:13

    Andermatt… hmm, jo. Das ist natürlich sehr „pass-zentral“. Aber da kann man auch nicht mal eben so zum und um den Brienzer See rollen… Oder zur Großen Scheidegg… Irgendwas ist ja immer. 😉

    Du schreibst „mit dem Postauto“. Wo kommt denn dann das Bike hin? Hinten in diesen Huckepack-Bürzel? Waaaa – mein gutes Wilier…

  8. Stefan at 21:49

    Hi,
    ich war schon öfter mal am Oberalppass, im Sommer zum Biken und im Winter zum Skifahren. Rad ist klar anstrengender, sowieso. Ski läuft ja von alleine 😉
    Du packst das

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