Rollentraining mit der Elite Qubo Fluid

rolle_elite_quboIch habe mir über Weihnachten einen ordentlichen Winterspeck angefressen. Die Waage zeigt im Moment über 80kg an. Alarmstufe rot! Ausdauertraining ist angesagt. Doch wie oder was soll ich trainieren? Auf Spinning im Fitnessstudio habe ich keine Lust. Das Fitnessabonnemnt ist teuer und Spinningkurse kann man nur belegen, wenn man eine Jahreskarte kauft. Drei Mal pro Woche joggen macht keinen Spass. Ausserdem endete mein letzter Joggingausflug bei Schnee mit einer leichten Hirnerschütterung. Darum habe ich mir eine Rolle angeschafft.

Meine beiden wichtigsten Kriterien waren die Laufruhe und das einfache Aufstellen. Da ich in einem ringhörigen Mietshaus wohne, darf die Rolle keinen Lärm machen. Meine Nachbarin soll gar nicht mitkriegen, dass am Abend im Obergeschoss ab und zu geradelt wird. Zudem will ich das Rennrad einfach einklinken können, ohne gross Widerstandshebel zu montieren und Messgeräte zu installieren. Nach vielen Gesprächen mit Rollenbesitzern und intensiver Recherche im Internet, fiel meine Wahl auf die Elite Qubo Fluid.

In der Tat ist der Aufbau sehr einfach. Rad rein, Bügel zu, fertig. Ich konnte die Rolle diese Woche schon mehrfach einfahren. Gut ist, dass ich eine Matte mitbestellt habe. Diese dämpft die Vibrationen. Vermutlich werde ich noch einen Teppich darunterlegen, um zusätzliche Laufruhe zu erreichen. Die Vorderradstütze mit Geleinsatz korrigiert zudem die Neigung des Fahrrades und erhöht den Trainingskomfort. Jetzt steht noch ein Rollenreifen auf der Einkaufsliste. Dieser nützt sich weniger schnell ab als normale Rennradreifen, und soll die Laufgeräusche weiter reduzieren.

Rollentraining ist aber bei weitem nicht so ereignisreich und schön, wie das Trainieren auf der Strasse. Nach 30 Minuten stellt sich bei mir der Hamstereffekt ein. Zusätzlche Motivitation ist also gefragt. Viele Rollencomputer bieten dafür virtuelle Trainings an, oder verbinden über das Internet zu Trainingsportalen. Da kann man mit Gleichgesinnten um die Wette strampeln. Eine weitere Option sind Rennradfilme wie Höllentour oder Chasing Legends, bei denen man gegen Cavendish und Konsorten mitsprintet. Ich bin noch auf der Suche nach meinem perfekten Motivationsboost. Bei der Rolle habe ich zumindest schon mal alles richtig gemacht und empfehle die Elite Qubo Fluid sehr gerne weiter.

Es gibt 3 Kommentare für diesen Artikel
  1. René at 22:46

    Für ein bisschen Unterhaltung sorgen Sufferfest Cycling Training Videos http://www.thesufferfest.com/ finde ich jedenfalls super. Aber ein bewusst zusammengestelltes Musikprogramm reicht mir normalerweise auch schon.

  2. Patrick at 22:16

    Glückwunsch zu der „richtigen“ Rolle. Ähnliche Kriterien würde ich auch ansetzen, aber diesen Winter konnte ich mich nicht überwinden einen Rollentrainer zu kaufen.

    Ich zieh dann in nem knappen Jahr nach, den (hoffentlich nur) Monat Rennradabstinenz werde ich wohl noch schaffen 😉

  3. Christof at 22:04

    The Sufferfest kennen ich. Die machen tolle Videos. Werde ich sicherlich mal fürs Rollentraining abspielen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *