Mal was Neues: Cervélo und Campagnolo

cervelo

In den Rennradferien in Kreta kann ich auch mal etwas Neues ausprobieren. Ich habe wieder richtig Glück gehabt. Anstelle eines Mietrennvelos hat der Besitzer von Crete Cycling mir gleich eines seiner eigenen Rennräder gegeben. Es ist ein Cervélo R3 und die Gruppe eine Campagnolo Record. Das Cervélo ist richtig angenehm zu fahren. Es hat genau meine Rahmengrösse (54) und eine ideale Geometrie für mich. Das R3 rollt gut in der Ebene, auf den Abfahrten fühlt man sich sicher, und es ist auch schön wendig. Jetzt versteh ich, dass Lars eigens wegen seiner Liebe zur Marke Cervélo einen Blog führt. Zudem gefällt mir besonders der Lenker an meinem Rad. Dieser ist flach und ergonomisch für die Hände optimiert. So ein Ding will ich auch haben.

Das erste Mal in meinem Rennradleben fahre ich Campagnolo. Was am Anfang etwas komisch ist, fühlt sich mittlerweile auch gut an. Hinten 11-fach ist schon angenehm. Zusammen mit einer Compact Kurbel hat man da viele Möglichkeiten den Berg hochzukommen. Dennoch läuft immer ein Ritzel etwas unruhig, oder ein Gang muss nachgestellt werden. Als besonderen Vorteil kann ich aber erwähnen, dass bei Campagnolo mit einer Schaltung gleich mehrere Gänge hochgeschaltet werden kann. Ich will ja bei einer Attacke nicht den Anschluss an die Spitze verlieren. Dennoch bevorzuge mich meine Shimano Ultegra. Diese läuft äusserst zuverlässig und ich habe bis jetzt noch keine Probleme gehabt.

 

Es gibt 2 Kommentare für diesen Artikel
  1. PvD-Girl at 12:06

    Ein geiler Bericht… Solche Berichte über Fahrreigenschaften verschiedener Rennradmodelle vermisse ich immer… Danke…
    Weiter so…

  2. Peter at 13:25

    Freut mich, dass Du ein Rad mit Campagnolo Record ausprobieren kannst. Wie Du weisst gefallen mir besonders die alten italienischen Renner mit Campi 😉

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