Bike Blogger Weekend bei den Rimini Bike Hotels und Rimini Tourismus

Vielen Dank an Lukas, der rennradblog.ch in Rimini repräsentiert, und diesen Bericht verfasst hat.

Rimini Bike Hotels

Rennradblog.ch wurde von Rimini Bike Hotels in Zusammenarbeit mit Rimini Tourismus zu einem viertägigen Aufenthalt nach Rimini eingeladen. Die Schönheiten von Rimini und seinem Hinterland versprachen tolle Rennradtouren. Von Zürich aus ging es kurz nach Mittag mit dem Flieger nach München und von dort mit Air Dolomiti weiter nach Bologna. Auf dem Weg zum Flughafen Zürich regnete es in Strömen, und mit nassen Füssen stieg ich in den Flieger. In Rimini angelangt, lachte uns die Sonne sowie Nicholas, der Organisator von Rimini Tourismus, entgegen. Neben mir waren noch Sabine, Felix und Martin aus Deutschland auf die Bike Blogger Tour eingeladen worden. Mit dem Minibus ging es direkt nach Rimini ins Hotel. Die Fahrt gab uns einen ersten Eindruck von der Gegend von Emilia Romagna. Die Aprikosen- und Pfirsichbäume blühten und gaben einen schönen Kontrast zum saftigen grünen Grass.

In Rimini wurden wir herzlich von den Rimini Bike Hotels empfangen und konnten unsere Zimmer beziehen. Wir wohnten im Hotel Helvetia, eines von 14 Hotels welches sich zu Rimibikehotels.com zusammengeschlossen hat. Von meinem Zimmer im 3. Stock hatte ich eine schöne Aussicht auf den Strand und das Meer. Das Hotel wurde kürzlich neu renoviert und bietet einen sehr guten Standard.

Zudem durften wir einen Blick auf unsere Mietrennräder werfen, welche uns während den nächsten Tagen als treue Begleiter zur Seite standen. Die Motivation und die Lust auf tolle Touren war sofort da. Ich freute mich wie ein Kind auf den nächsten Morgen.

Freuen durften wir uns auch über den Apero welcher uns serviert wurde. Die Italiener sind bekanntlich Gourmetkönige, und so wurden wir mit einem riesigen Apero-Buffet richtig verwöhnt. Von Parmaschinken über eine grosse Käseauswahl zu feinen Brötchen mit frischen Tomaten und Olivenöl durfte nichts fehlen – die Aufzählung könnte ich noch beliebig verlängern. Während des Aperos lernten wir auch noch weitere Teilnehmer der Bike Blogger Tour aus Slovenien, Holland, Belgien und natürlich aus Italien kennen. Es gab ganz schnell eine familiäre Atmosphäre und ein gutes Ambiente.

Am nächsten Morgen wurde ich von der Sonne geweckt, die ins Zimmer schien. Eine kurze Dusche und ab zum Frühstück. Ein richtiges Frühstückbuffet erwartete mich – mit italienischem Weissbrot, Käse, Salami, Joghurt, frischem Orangensaft und Früchten. Die Kuchenstücke durften auch nicht fehlen.

Rimini TourGestärkt starteten wir kurz nach neun Uhr auf unsere erste Tour. Zuerst folgten wir der Küstenstrasse durch Rimini und schon bald ging es flach weiter ins Landesinnere. Nach ca. 20 Kilometer folgten die ersten Wellen – mal hoch, mal runter. Sogliano war unser Mittagsziel. Um nach Sogliano zu gelangen musste noch ein Anstieg von vier Kilometer Länge und ein paar Höhenmeter bewältigt werden. In San Leo durften wir einen Anschauungsunterricht, sowie eine Degustation von Formaggio di Fossa geniessen. Formaggio di Fossa ist eine Art Parmesankäse welcher in Höhlen mit Stroh reift. Die Höhlen gehen bis ins dreizehnte Jahrhundert zurück und wurden zum Verstecken von Nahrungsmitteln vor Raubrittern gebaut. Der Käse hat einen speziellen, starken Geschmack, ist aber ausgezeichnet. Dazu gab es einen Schluck Wein.

Nach dem Mittagsessen teilte sich unsere Gruppe auf – die einen gingen direkt zurück nach Rimini – die anderen machten noch einen kleinen Umweg, um ein paar zusätzlich Kilometer zu fahren. Ich entschied mich für die zweite Gruppe und musste dafür hart bezahlen….Unsere Gruppe wurde von einem slowenischen Ex-Veloprofi (Giro & TDF) angeführt und dieser drückte so richtig auf die Tube…Meine Beine schmerzten, erste Krampferscheinungen machten sich bemerkbar. Mit letzter Energie kam auch ich wieder in Rimini an. Fazit: Ohne genügende Trainingskilometer in den Beinen ist ein Tempobolzen nicht optimal….

Bike BloggerAuch das Programm für die zweite und dritte Tour versprach einiges. Wir lernten noch andere Rennrad Regionen rund um Rimini kennen. Wir konnten jeweils zwanzig Kilometer flach einfahren, bevor es wieder ins hügelige Terrain ging. Besonders gefallen hat mir der Ausflug San Leo sowie die Tour nach Monte Leone. Beides sind wunderschöne Touren auf Strassen, die wenig Verkehr aufweisen, und man wird mit einer tollen Aussicht belohnt. Unsere Tageskilometer betrugen zwischen 85 und 100 Kilometer, angereichert mit 1000 – 1‘200 Höhenmeter – jedoch ist es gut möglich, wesentlich längere Touren und mehr Höhenmeter zu fahren.

Jeden Tag hatten die Rimini Bikehotels einen speziellen Programmpunkt. Sogar der Bürgermeister begrüsste uns persönlich. Ausserdem wurden uns von einem lokalen Tourguide ein paar schöne Ecken von Riminis Altstadt gezeigt.

Rennradblog.ch möchte sich bei den Rimini Bike Hotels und Rimini Tourismus herzlich bedanken. Ich habe die Tage mit den Bike Bloggern in Rimini sehr genossen. Die Organisation war perfekt und die Gastfreundschaft sehr herzlich. Rimini ist eine sehr schöne Destination für Rennrad Ferien. Ich kann diese Region gerne weiter empfehlen. Dazu bald mehr in einem separaten Blogpost.

Es gibt 2 Kommentare für diesen Artikel
  1. Felix at 07:10

    Hallo aus München, schöner Bericht und Gruss nach Zürich. Felix

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