Doch noch bei Strava angekommen

Strava

Lange hat’s gedauert, bis schliesslich auch ich bei Strava angekommen bin. Warum eigentlich? Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich eher ein Genussfahrer bin. Persönliche Tour- und Leistungsdaten zu analysieren verschiebe ich meist auf irgendwann. Lieber schaue ich mir die Fotos einer Rennradtour an, oder lasse sie vor dem geistigen Auge nochmals Revue passieren. Nun hat es mich aber doch noch erwischt. Dies aus folgenden Gründen:

Dynamische Streckenabschnitte
Heute sind die meisten typischen Rennradstrecken- und Strassen in Strava als Abschnitte von Strava Usern erfasst. Mehrheitlich sind die Abschnitte längere oder kürzere Steigungen. In einer sehr hohen Rennraddichte gibt es aber auch schon Kurven oder kurze Strecken in der Ebene, welche auf Strava eingetragen wurden. Während der Tour fährst Du so immer wieder kleinere Strava Abschnitte, auf denen die eigenen Daten automatisch erfasst werden. Dadurch siehst Du wo Du Gas gegeben hast, oder wo die Beine ein wenig durchhingen. Ausserdem werden Deine Daten mit anderen verglichen, welche den gleichen Abschnitt auch schon gefahren sind. Dies ganz ohne Aufwand. Alles geschieht automatisch mit dem Aufzeichnen einer Tour.

Eigene Bestzeiten
Es macht halt doch Spass in gewissen Streckenabschnitten neue Bestzeiten herauszufahren. Natürlich muss man die Abschnitte zuerst analysieren. Bis zu welcher Kurve geht dieser, wo hole ich am meisten Zeit heraus? So kannst Du auf Deinen Radtouren immer wieder einmal einen Zwischensprint einlegen und holst Dir damit viel Spitzigkeit für die Saisonhöhepunkte.

Wo stehe ich im Vergleich mit andern
Strava gibt Dir für jeden Streckenabschnitt auch die Information, wo Du zeitlich im Vergleich mit anderen Usern stehst. Da ich ganz neu auf Strava bin, muss ich das Feld erst mal von hinten aufräumen. Trotzdem macht es Spass, wenn man ab und zu in der Rangliste sich um den einen oder anderen Platz verbessert. Um KOM (King of Mountain) zu werden, muss ich mir aber schon einen eigenen Streckenabschnitt anlegen. Die Rennradleistungsdichte in Zürich ist einfach zu hoch…

Import von Daten
Strava bietet auch eine Importschnittstelle an, bei der man von den gängigen GPS fähigen Rennradcomputern die Daten ins Strava Profil importieren kann. Dadurch muss man die Tour nicht mit dem Handy aufzeichnen und braucht bei langen Ausfahrten nicht den ganzen Akku. Einziger Nachteil: Du siehst erst nach der Tour, ob Du neue persönliche Bestzeiten herausgefahren hast.

Im Moment benutze ich noch die Gratisversion von Strava und verzichte auf die vielen weiteren Datenvisualisierungs- und Statistikoptionen. Aber wer weiss, wenn ich gut in Form bin, mir ein paar Kudos bei Strava erarbeitet habe, dann könnte ich durchaus auf die Premium Version aufrüsten. Zuerst heisst es aber einmal Trainingskilometer abspulen. Solche Sachen muss man sich verdienen.

Es gibt 2 Kommentare für diesen Artikel
  1. Boris at 18:37

    Na dann herzlich willkommen, werde dich gleich mal „friendshippen“. Tolles Tool, viel Spass

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