Ankunft in Agia Galini

Aussicht Agia Galini

Am Sonntagmorgen startete mein Flieger um 6 Uhr 20 in Richtung Heraklion. Ziemlich müde und zerknittert sank ich in den Sitz und machte meine Augen zu. Über 2 Stunden später wurde ich dann durch ein Holpern geweckt. Wir waren gelandet. Wow, das ging schnell. Beim Aussteigen zauberte mir die wärmende Sonne ein Lächeln auf die Lippen. Es ist halt schon schön hier. Am Ausgang holte mich Kasia von Crete-Cycling.com ab. Wir fuhren los in Richtung Agia Galini.

Nach einer Stunde Fahrt trafen wir in Agia Galini ein. Ingo, der Besitzer von Crete-Cycling, meinte im Vorfeld, dass ich wegen Überbuchung des Hotels in eine Appartment ausweichen müsse. Kein Problem dachte ich. Und siehe da, mein Appartment ist eher eine Presidential Suite. Es hat zwei Balkone mit Aussicht auf das Meer, eine grosse Küche, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein grosses Bad. Heinz, der Besitzer der Blue Bar, vermietet dieses frisch renovierte Appartement. Es ist perfekt für alle die Urlaub in Agia Galini machen, vielleicht mal selber Kochen möchten und eine Ferienwohnung dem Hotel vorziehen. Einfachen anrufen und buchen. Ab nächstem Freitag Abend ist es wieder frei.

Cervelo vor dem BrunnenNach dem Einchecken ging ich sogleich mein Rennrad abholen. Ich darf wie letztes Jahr mit dem Cervelo von Ingo über die Insel radeln. Sehr schön! Zum Einfahren fuhr ich direkt nach Melambes hoch. Die Rekordzeit von Peter Föhn, der letztes Jahr auch hier war, besteht immer noch. Schlagen werde ich sie niemals, aber ich merkte, dass ich besser in Form bin als letztes Jahr. Die Kilometer letzte Woche haben gut getan. Nach Melambes ging es in Richtung Spili, wo ich ein Sandwich ass und aus dem Brunnen der Versuchung trank. Für den Rückweg wählte ich die „Hauptstrasse ohne Verkehr“ nach Agia Galini. Im Nu war ich zurück und hatte immerhin 54km auf dem Tacho. Alles in allem, war dies ein amtliches Einrollen.

Das Nachtessen gab es wie letztes Jahr bei Susanne. Leckere Pasta, eine Vorspeise mit Salat und Feta und den ein oder anderen Raki. Dies sollte uns fit für den nächsten Tag machen. Heute morgen jedoch trommelte der Regen an die Scheiben. Wir verschoben den Start und hoffen jetzt, dass bald die Sonne kommt und die Strassen trocknen.

 

 

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