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	<title>Rennradblog.ch - rund ums rennrad &#187; Pässe</title>
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	<description>Hier widme ich mich dem Thema Rennrad im weitesten Sinne.Ich möchte sowohl Tourerlebnisse und Touren Tips, als auch neuste Gadgets beim Rennradzubehör und der Rennradkleidung präsentieren.</description>
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		<title>Prosit Neujahr! Saisonplanung steht an</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 18:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neues Jahr, neues Glück, oder besser, auf geht&#8217;s zum grandiosen Rennrad Jahr 2012. Auch heuer will ich wieder einige Rennrad Touren, Triathlons und andere Wettkämpfe bestreiten. Die Form kommt Anfangs Saison mit ein paar Läufen. Überhaupt soll das Lauftraining bis zum Sommerzeitwechsel ein wenig intensiver betrieben werden, als letzte Saison. Die Weihnachtspfunde und etwas Mehr [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3947" title="Kalender 2012" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/new_year_calendar.png" alt="Kalender 2012" width="572" height="240" /></p>
<p>Neues Jahr, neues Glück, oder besser, auf geht&#8217;s zum grandiosen Rennrad Jahr 2012. Auch heuer will ich wieder einige Rennrad Touren, Triathlons und andere Wettkämpfe bestreiten. Die Form kommt Anfangs Saison mit ein paar Läufen. Überhaupt soll das Lauftraining bis zum Sommerzeitwechsel ein wenig intensiver betrieben werden, als letzte Saison. Die Weihnachtspfunde und etwas Mehr müssen dringend von den Rippen. Der Bremgarten Lauf und der <a href="http://www.gpbern.ch/" target="_blank">GP Bern</a> stehen darum wieder auf dem Programm.</p>
<p>Natürlich darf auch ein Rennrad Trainingslager nicht fehlen. Dazu bald mehr. Für die Destination haben wir uns noch nicht entschieden. Im Juni werde ich dann als erstes richtiges Rennen den Halfironman Rapperswil angehen. Hoffentlich dieses Jahr ein wenig geschmeidiger und mit keinen Krämpfen auf den ersten Metern der Laufstrecke.</p>
<p>Die Rennradsaison werde ich für einmal etwas anders zu gestalten versuchen. Nicht immer die üblichen Verdächtigen sollen auf dem Programm stehen. Da die <a href="http://www.zueri-metzgete.ch/" target="_blank">Zürimetzgete</a> jetzt im August stattfindet, ist dieses Volksrennen auf jeden Fall ein heisser Kandidat. Aber auch die Appenzeller Rundfahrt oder einmal <a href="http://www.rundumkoeln.de" target="_blank">Rund um Köln</a> warten auf die Aufnahme in meinem Palmares. Das Gleiche gilt für die Lac de Gruyere Tour im Herbst. Diese soll wunderschön zu fahren sein. Ausserdem gibt es noch viele Orte zu entdecken (Vorarlberg, Dolomiten) und Legenden zu bezwingen (Galibier, Col du Telegraph, Alp d&#8217;Huez, La Marmotte). Warum nicht einmal ein Auto mieten und zum <a href="http://www.arlberg-giro.com/" target="_blank">Arlberg Giro</a> fahren? Oder mit etwas Glück sogar einen Startplatz beim Ötztaler ergattern? Dies auch ohne Team Alpecin. Angesagt wäre ausserdem auch ein Cervo Rosso oder Rapha Gentlemans Ride in oder rund um Zürich.</p>
<p>Das neue Jahr ist bereits wieder voller Ideen. Ich freue mich schon jetzt auf die vielen Rennrad Momente. Wer mich bei den Abenteuern begleiten möchte, eigene Ideen hat und auch nicht zu schnell unterwegs ist, der ist herzlich willkommen.</p>
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		<title>Angst um den Tremola Kult</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 19:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr wurde die alte Gotthardstrasse (Tremola) saniert. Die Überholung hat für einen Aufschrei gesorgt. Offenbar wurde nicht sanft saniert, sondern die ganze Strasse gleich mit viel Beton rundum erneuert. Immerhin wurde das Kopfsteinpflaster beibehalten. Der VCS hat zwischendurch sogar den Abbruch der Arbeiten gefordert und bei Schweiz Aktuell wurde das Projekt sehr kritisch gewürdigt. [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3737" title="Tremola Passstrasse" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/tremola.jpg" alt="Tremola Passstrasse" width="572" height="254" /></p>
<p>Dieses Jahr wurde die alte Gotthardstrasse (Tremola) saniert. Die Überholung hat für einen Aufschrei gesorgt. Offenbar wurde nicht sanft saniert, sondern die ganze Strasse gleich mit viel Beton rundum erneuert. Immerhin wurde das Kopfsteinpflaster beibehalten. Der <a href="http://www.verkehrsclub.ch/de/online/medien/medienmitteilungen.html?tx_frpredakartikel_pi3_detail=7473&amp;cHash=5c4a8ccb508f7a5afaae024149d915e0" target="_blank">VCS</a> hat zwischendurch sogar den Abbruch der Arbeiten gefordert und bei <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e6a1fbca-cdfb-4c5f-87ca-3a360f6370aa" target="_blank">Schweiz Aktuell wurde das Projekt sehr kritisch gewürdigt</a>. Die Macher führten aus, dass die baulichen Massnahmen nötig waren, da Lawinen und der Frost die Substanz der Strasse angegriffen hätten. Die Sicherheit für den Verkehr sei nicht mehr gewährleistet. Vermutlich war es eher ein vom Bund finanziertes Konjunkturprogramm für den Tessiner Strassenbau.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3738" title="Tremola Sanierung" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/tremola_bau.jpg" alt="Tremola Sanierung" width="250" height="188" />Auch ich finde eine solche Totalsanierung problematisch. Dabei geht es mir weniger um den Erhalt der &#8220;nostalgischen&#8221; Strasse, sondern um die Benutzung. Natürlich tut es weh, wenn der schmucke Randstein Betonklötzen weichen muss und die alten Wegmarkierungen verschwunden sind. Der Hauptgrund liegt für mich ganz woanders. Bis anhin gehörte das Kopfsteinplaster und die vielen Kehren den Rennrad Fahrern. Manchmal musste man sich richtig um die Schlaglöcher im Kopfsteinplaster schlängeln, um den besten Weg zu finden. Motorisierter Verkehr gab es fast keinen. Dies könnte sich jetzt leider schlagartig ändern. Vermutlich gibt es Autofahrer, die sich die neue Strasse anschauen wollen, und das motorisierte Verkehrsaufkommen erhöht sich. Damit wäre es vorbei mit dem Tremola Kult und der Gotthardpass für Rennrad Fahrer wohl nicht mehr attraktiv. Eigentlich hätten die Autofahrer doch bereits den Tunnel und die neue Gotthard Passstrasse. Wieso reicht das nicht?</p>
<p>Abhilfe könnte hier nur die Sperrung der alten Gotthardstrasse für den motorisierten Verkehr schaffen. Dies würde für viel Publizität sorgen und die Region für Sportler noch attraktiver machen. Wo gibt es schon fünf oder sechs verschiedene Pässe gleich um die Ecke? Wenn die Sperrung nicht funktioniert, dann ist eine Maut angebracht. So kann der Bund das Projekt refinanzieren und das motorisierte Verkehrsaufkommen könnte über den Preis gesteuert werden. Ich hoffe auf ein Rennrad Ende der Geschichte und freue mich schon jetzt auf eine Tremola Auffahrt ohne Verkehr, dafür mit ganz viel Charme, Nostalgie und Kopfsteinpflaster.</p>
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		<title>48 Kehren für ein Halleluja</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 17:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaiserwetter am Stilfserjoch und wir mittendrin. Bereits am Freitag Abend reisten wir nach Zernez. Am Samstag ging&#8217;s über den Ofenpass, das Stilfserjoch, hinunter nach Santa Maria und wieder über den Ofenpass nach Zernez. Wir übernachteten im Hotel Grusch Alba. Ich war dieses Jahr bereits zum zweiten Mail dort und kann dieses Hotel sehr empfehlen. Wer [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3470" title="stilfserjoch_2" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/stilfserjoch_2.jpg" alt="Stilfserjoch" width="300" height="176" />Kaiserwetter am Stilfserjoch und wir mittendrin. Bereits am Freitag Abend reisten wir nach Zernez. Am Samstag ging&#8217;s über den Ofenpass, das Stilfserjoch, hinunter nach Santa Maria und wieder über den Ofenpass nach Zernez. Wir übernachteten im <a href="http://cruschalba-zernez.ch/" target="_blank">Hotel Grusch Alba</a>. Ich war dieses Jahr bereits zum zweiten Mail dort und kann dieses Hotel sehr empfehlen. Wer gerne gut isst, ist dort bestens aufgehoben. Ausserdem konnten wir am Abend nach der Tour auch noch duschen, obwohl wir danach abreisten und keine Nacht mehr gebucht hatten.</p>
<p>Kalte Vorboten des Herbsts begrüssten uns am frühen Morgen. Nachdem ich noch einen Reifen gewechselt hatte, ging es schon los. Das Gebiet des Ofenpasses ist wunderschön. Im Schweizer Nationalpark kann man  wunderbar wandern und auch mountainbiken. Schon bald waren wir auf der Passhöhe. In rasanter Fahrt ging es hinunter in Richtung Prato. Eine Biene fand dies nicht so lustig und stach Stefan gleich mal in die Backe. Manchmal ist es gut, auch ein paar Medis dabei zu haben.</p>
<p>In Prato nahmen wir die ersten der 48 Kehren in Angriff. Wir genossen die Aussicht und Ruhe am Berg. Für einmal war nur das Kurbeln und Schnaufen der vielen Radler zu hören. Slow Up am schönsten Rennradpass der Welt. Das heisst keine lärmenden Motorräder und Autos. Einfach wunderbar. Während die einen forsch los fuhren und am Ende Tribut zollten, schaltete ich runter und fuhr schön regelmässig die Kurven hoch. Mit Stefan mithalten konnte ich nicht, aber egal. <img class="alignright size-full wp-image-3471" title="stilfserjoch_1" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/stilfserjoch_1.jpg" alt="" width="200" height="268" />Es war einiges los und die Zeit verging im Nu. Hier und dort ein Schwätzchen während dem Pedalen, und bald waren wir auf dem Joch. Dort ging es zu und her wie in einem Bienenhaus. Hunderte von Radfahrern schossen Erinnerungsfotos und stärkten sich mit Speis und Trank. Um dem Trubel auszuweichen, fuhren wir schon bald den Umbrail Pass hinuter nach Santa Maria. Obwohl die Passstrasse einen kurzen Kiesabschnitt hat, ist sie einfach zu fahren. Enge Kurven und guter Belag, perfekt um das Abfahren zu üben.</p>
<p>Unten im Tal bogen die meisten Radfahrer rechts in Richtung Prato ab. Nur zwei Unentwegte nahmen die Passstrasse in Richtung Ofenpass zum zweiten Mal in Angriff. Inzwischen war es ein richtig heisser Spätsommertag geworden. Aber auch die lange Passanfahrt konnte uns nichts mehr anhaben. Bald war die Passhöhe erreicht. Nochmals richtig runter rollen, die knackige Gegensteigung durchdrücken und wir waren wieder in Zernez. Bevor es zurück nach Zürich ging, assen wir noch den Grusch Alba Spezial Burger. Super lecker und wirklich empfehlenswert. Natürlich mit leckeren Pommes. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heisst: <a href="http://www.stelviobike.it" target="_blank">Slow Up in Stelvio</a>.</p>
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		<title>Der Alpen-Challenge: Die Perle unter den Rennrad Events</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 19:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Pässe]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir freuten uns auf den Alpen-Challenge. Die Reservation im Hotel hatte wunderbar geklappt, und wir machten uns gegen Mittag auf den Weg in die Heid. Um noch ein wenig Höhenmeter zu trainieren, wollten wir von Chur aus hoch fahren. Meine Begleiterin Myriam hatte einen riesigen Rucksack dabei, als sie in den Zug einstieg. Irgendwie erinnerte [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3420" title="startfeld" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/startfeld.jpg" alt="Startfeld" width="400" height="343" />Wir freuten uns auf den <a href="http://www.alpen-challenge.ch" target="_blank">Alpen-Challenge</a>. Die Reservation im <a href="http://www.waldhausvalbella.ch/" target="_blank">Hotel</a> hatte wunderbar geklappt, und wir machten uns gegen Mittag auf den Weg in die Heid. Um noch ein wenig Höhenmeter zu trainieren, wollten wir von Chur aus hoch fahren. Meine Begleiterin Myriam hatte einen riesigen Rucksack dabei, als sie in den Zug einstieg. Irgendwie erinnerte mich das an meine Tiroltour. Auch dort hatte ich ein paar Kilos zuviel den Berg hochgeschleppt &#8211; ich meine jetzt die im Rucksack. Mein Gepäck war Kilogramm optimiert, sprich ich hatte nur das Nötigste dabei. Die Steigung in die Lenzerheide hat es in sich. Trotzdem radelten wir einfach mal los. In der Mitte tauschten wir die Rucksäcke. Man(n) ist schliesslich ein Gentleman. Die Steigung vor Parpan brachte mich schon ins Keuchen. Schliesslich waren wir aber oben, und verbrachten den Nachmittag am Heidsee. Sonnenbaden und Relaxen sollte uns die nötige Frische für das Rennen am anderen Tag bringen.</p>
<p>Früh morgens ging es los. Die Stimmung war super. Ein strahlender Tag erwartete uns. Bis Bad Alvaneu war das Rennen neutralisiert. Danach ging es in Richtung Albula Pass. Wir genossen den Sonnenaufgang und die kühle Morgenluft. Myriam schlug ein horrendes Tempo an. Ein Radler nach dem anderen wurde eingesammelt. Ich kam gehörig ins Schnaufen und war froh, als wir die Passhöhe erreichten. Dort gab es die wohl beste Zwischenverpflegung bei einem Radmarathon: Bündner Nusstorte, Linzertorte und die übliche Energienahrung. Ich hielt mich natürlich an die Bündner Spezialität. Da kann der Zwischenhalt auch mal länger dauern, zumal wir auch nicht auf Zeit fuhren. Die Abfahrt war rasant. Leider gab es im Teilnehmerfeld auch Sturzopfer zu beklagen. Hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert. Von dieser Seite schon einmal gute Besserung!</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3422" title="ziel" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/ziel.jpg" alt="Ziel" width="300" height="393" />In der Ebene waren wir allein. Mit einem Kraftakt heizte ich einer Gruppe nach und schloss schliesslich auch auf. Dies hatte Energie gekostet. Als Belohnung gab es dafür ein feines Biberli. Die Freude währte nur kurz. Die ganze Gruppe wählte die lange Runde, und schon wieder blies mir der Malojawind nach der Abzweigung ins Gesicht. Nach wenigen Metern schlossen wir zu einem neuen Fahrer auf. Dieser fuhr ein wenig zu langsam. Nach kurzer Erholungszeit begann die Operation Winkelried von Neuem. Ich überholte und eine ganze Gruppe schloss sich an. Natürlich war keiner der faulen Säcke bereit zu führen. Also vorne alleine bis zum Julierpass. Vor dem Anstieg pfiff ich mir dann einen Gel rein und schnaufte kurz durch. Myriam war natürlich schon wieder vorne weg. Ich stampfte die Lücke wieder zu. Am Julierpass oben war ich endlich in meinem Wohnzimmer. Von den vielen Lernwochen in Bivio während dem Studium kenne ich die Kurven auswendig. Entsprechend genoss ich die Abfahrt.</p>
<p>Nach einer kurzen Zwischensteigung nach Savognin waren wir in Tiefencastel. Weiter ging es über die letzten Kilometer nach Bad Alvaneu und wieder hoch nach Lantsch. Myriam drehte nochmals auf, und mein Puls raste entsprechend. Inzwischen war es richtig heiss geworden. Ich fuhr mit offenem Trikot. Das kommt wirklich nur selten vor. Die letzten Höhenmeter und dann links rein ins Ziel. Ich hielt gleich mal meinen Kopf in den Bergbrunnen. Die Abkühlung tat gut, und wir waren glücklich. Das war wirklich ein perfekter Tag. Eines steht schon jetzt fest: ich komme wieder. Der Alpen-Challenge ist einfach wunderschön.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heimatgefühle</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 09:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pässe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein traumhaftes Wochenende! Das Alpenbrevet musste ich am Wochenende mangels Hotelbett und Startplatz sausen lassen. Die Nachmeldungen waren bereits am Mittwoch vergriffen (!) und im Haslital gibt es viel zu wenig Hotelbetten für einen solchen Anlass. Angesichts des wunderbaren Rennrad Wetters war mir das aber egal, und wir machten uns auf in Richtung Schwägalp. Wir [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3397" title="pilatus" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/pilatus.jpg" alt="Aussicht Pilatus" width="605" height="181" /></p>
<p>Ein traumhaftes Wochenende! Das <a href="http://www.alpenbrevet.ch" target="_blank">Alpenbrevet</a> musste ich am Wochenende mangels Hotelbett und Startplatz sausen lassen. Die Nachmeldungen waren bereits am Mittwoch vergriffen (!) und im Haslital gibt es viel zu wenig Hotelbetten für einen solchen Anlass. Angesichts des wunderbaren Rennrad Wetters war mir das aber egal, und wir machten uns auf in Richtung Schwägalp.</p>
<p>Wir fuhren am Kamm des Zürichbergs entlang über den Ricken nach Wattwil ins Toggenburg. Dort gab es für mich die leckeren Toggenburger Biberli. Die sind nicht nur fein, sondern gaben auch Energie für den Anstieg auf die Schwägalp. Schon bald waren wir oben. Auf der Abfahrt war die Strasse mit Kuhfladen übersät. Jetzt nur nicht umfallen:-). Kurz danach schloss ich auf eine Kolonne auf. Der Grund war der traditionelle Alpabzug. Kühe mitten auf der Strasse, Kinder und Erwachsene in Trachten und urchiger Jodelgesang. Da ist die Welt noch in Ordnung. Ich fuhr an den Kühen und sogar auch an einem Stier vorbei. Mit meinem roten Dress und den roten Rädern hatte ich irgendwie ein mulmiges Gefühl. Das Appenzellerland ist übrigens wunderschön zu fahren. Hüglig und landschaftlich atemberaubend. Nächstes Jahr fahr ich dann definitv auch einmal die <a href="http://www.veloclub-andwil-arnegg.ch/" target="_blank">Appenzeller Rundfahrt</a>.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3398" title="umzug" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/umzug.jpg" alt="Alpumzug" width="300" height="246" />Auf dem nachhause Weg verfuhren wir uns dann noch bei Wil und im Zickzack ging es nach Zürich zurück. Nach 190km war ich schliesslich wieder zuhause. Ich stellte die Velosachen in die Ecke und machte mein Wanderzeugs bereit. Am Sonntag wollten wir auf den Pilatus wandern.</p>
<p>Früh am Morgen fuhren wir mit dem Zug nach Alpnachstad. Dort beginnt der steile 3 stündige Aufstieg auf den Pilatus. Wenig Leute, traumhaftes Wetter &#8211; einfach perfekt. Wir genossen die Aussicht auf den Vierwaltstättersee. Kurz nach der Mittelstation machte ich schon wieder urchige Klänge in der Ferne aus. Diesmal waren es Alphörner, die uns empfingen. Ich hätte am liebsten gleich mitgespielt. Als Trompeter kann ich das ja quasi gratis.</p>
<p>Der Abstieg nach Kriens zog sich in die Länge. Es wurde immer heisser und wir waren froh, als wir wieder in Luzern waren. Dort setzten wir uns an die Reuss, blinzelten in die Sonne und assen ein Märitplättli. Für mich gab es noch das Luzerner Lokalbier. Das war wohlverdient.</p>
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		<title>Einbruch am Klausenpass</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 1. August zeigte sich wieder einmal von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen luden zu einer Nationalfeiertags Rennrad Tour ein. Wir hatten vor, die Klausenpass Runde zu fahren. Also Zürich, Klausenpass, Altdorf und wieder zurück nach Zürich. Da wir zu fünft waren, konnten wir uns bei der Anfahrt nach Linthal abwechseln. Es wurde [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3368" title="1_august" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/1_august1.jpg" alt="Klausenpass" width="605" height="208" /></p>
<p>Der 1. August zeigte sich wieder einmal von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen luden zu einer Nationalfeiertags Rennrad Tour ein. Wir hatten vor, die Klausenpass Runde zu fahren. Also Zürich, Klausenpass, Altdorf und wieder zurück nach Zürich. Da wir zu fünft waren, konnten wir uns bei der Anfahrt nach Linthal abwechseln. Es wurde ein horrendes Tempo angeschlagen. Mein kleines Frühstück war schnell verbraucht, und in Ziegelbrücke knurrte mir der Magen. Ich hatte 3 Gels dabei und ein paar Rideshots von PowerBar. Der erste Gel musste also dran glauben. In Linthal angekommen verpflegten wir uns erst mal. Mein Garmin zeigte über 32 im Schnitt an. Entsprechend waren meine Beine schon etwas müde.</p>
<p>Die Auffahrt zum Urnerboden liess ich locker angehen. Es lief gut. Ich hatte einigermassen Druck auf den Pedalen und war schon bald auf dem Urnerboden. Gemütlich mit ein wenig Rückenwind fuhr ich den 2. Teil an. Plötzlich machte es schwupp und mir wurde förmlich der Stecker gezogen. Mein Magen war leer und die paar Rideshots konnten mir auch nicht mehr helfen. Langsam aber stetig fuhr ich den Pass fertig. Um mich abzulenken, schaute ich ins Gebirge und genoss die Blumenwiesen. Mit einer Kuh, die am Strassenrand stand, wollte ich ein Foto schiessen. Aber nachdem ich angehalten hatte, trottete sie einfach davon. So viel zu meinem Kharma während dem Aufstieg&#8230;</p>
<p>Oben brauchte ich eine Buillon, ein Sandwich und Cola. Dann ging&#8217;s halbwegs wieder. Die Abfahrt genoss ich. Ich machte Jagd auf ein paar Motorrad und Autofahrer <img src='http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Der Weg von Altdorf nach Schwyz war dann nervig. Die Achsenstrasse hat zwar einen Veloweg, ist aber einfach zu hektisch. Immerhin entschädigt die wunderbare Aussicht auf den Vierwaldstädtersee. Heute wäre ich auch gerne auf dem Surfbrett gestanden. In Schwyz hatte ich dann schon wieder Hunger. Ich quälte mich weiter dem Lauerzersee entlang und auf die Berner Höhe. Danach ging es in einem Höllentempo dem Zugersee entlang. Um Energie zu sparen, vergrub ich mich im Windschatten&#8230; oder wie es andere ausdrückten &#8220;ich zog den Bauch ein&#8230;&#8221;.</p>
<p>Nach weiteren 30km kamen wir in Zürich an. Die letzten Höhenmeter zum Römerhof und ich war froh zu Hause zu sein. 215 Kilometer standen auf dem Tacho. Ich taumelte in meine Wohung und strich mir erst einmal ein feines leckeres Sandwich mit Rohschinken, Käse, Gurken und Tomaten. Das war im Moment einfach wichtiger als zu duschen:-).</p>
<p>Natürlich wird jetzt Ursachenforschung betrieben. So einen Einbruch habe ich noch nie erlebt. Falsche Ernährung mag ja das eine sein. Das andere sind aber die wenigen Kilometer in den letzten beiden Wochen und vor allem das gescheiterte Projekt &#8220;5 Kilo runter&#8221;.  Auf jeden Fall nehme ich dieses wieder in Angriff und suche nach Literatur mit dem Titel &#8220;5 Tipps, um doppelt so schnell den Berg hochzuradeln&#8221;. Den Klausen fahr ich bald wieder. Dann mit Elan, genug zu essen und Kuhfoto.</p>
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		<title>5 Rennrad &#8220;Pässe&#8221; in Tagesdistanz von Zürich</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2011/07/24/5-rennrad-passe-in-tagesdistanz-von-zurich/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 08:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pässe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde immer wieder nach Tipps für Tagestouren von Zürich aus gefragt. Darum habe ich einmal fünf Highlights zusammengestellt. Sternenberg Der Sternenberg liegt im Zürcher Oberland. Wer ihn zu fahren gedenkt, sollte schon einige Höhenmeter in den Beinen haben. Der Aufstieg ist ziemlich steil. Oben agekommen wartet aber eine grandiose Aussicht. Der Sternenberg hat wenig Verkehr und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3355" title="paesse_zuerich" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/paesse_zuerich.jpg" alt="Rennrad Pässe von Zürich aus" width="605" height="161" /></p>
<p>Ich werde immer wieder nach Tipps für Tagestouren von Zürich aus gefragt. Darum habe ich einmal fünf Highlights zusammengestellt.</p>
<p><strong>Sternenberg</strong><br />
Der <a href="http://maps.google.ch/maps?q=sternenberg&amp;hl=de&amp;ll=47.387193,8.912659&amp;spn=0.136909,0.362206&amp;sll=47.365571,8.972397&amp;sspn=0.136965,0.362206&amp;z=12" target="_blank">Sternenberg</a> liegt im Zürcher Oberland. Wer ihn zu fahren gedenkt, sollte schon einige Höhenmeter in den Beinen haben. Der Aufstieg ist ziemlich steil. Oben agekommen wartet aber eine grandiose Aussicht. Der Sternenberg hat wenig Verkehr und ist darum ideal. Wer auf Nebenstrassen fahren möchte, der sollte für eine Tour zum Sternenberg und zurück etwa 70-80km einrechnen.</p>
<p><strong>Hulftegg</strong><br />
Die <a href="http://maps.google.ch/maps?q=hulftegg&amp;hl=de&amp;ll=47.365571,8.972397&amp;spn=0.136965,0.362206&amp;sll=47.127148,8.846741&amp;sspn=0.137583,0.362206&amp;z=12" target="_blank">Hulftegg</a> ist in der Nähe des Sternenbergs. Beide Berge kann man gut miteinander verbinden. So kann man nach der Hulftegg über den Sternenberg zurück nach Zürich fahren. Die Hulftegg ist ein guter Pass fürs Frühjahr, um sich die nötigen Höhenmeter für die richtigen Pässe zu holen. Eine Tour zur Hulftegg und zurück ist ca. 80km lang.</p>
<p><strong>Sattelegg</strong><br />
Die <a href="http://maps.google.ch/maps?q=sattelegg&amp;hl=de&amp;ll=47.127148,8.846741&amp;spn=0.137583,0.362206&amp;sll=47.017131,8.733101&amp;sspn=0.068934,0.181103&amp;z=12" target="_blank">Sattelegg</a> ist quasi das Einstiegstor zu den Innerschweizer Bergen. Was flach beginnt, wird immer steiler. Besonders beliebt ist auch das Zeitfahren auf die Sattelegg. Das Profil sollte man aber schon kennen, sonst geht einem auf halber Strecke die Luft aus. Viele Rennradfahrer bauen neben der Sattelegg noch die Ibergergg, oder den Raten in ihre Tour ein. Für eine Tour von Zürich aus (ohne Raten und Ibergeregg) sollte man etwa 80-90 km einplanen.</p>
<p><strong>Ibergergg</strong><br />
Die <a href="http://maps.google.ch/maps?q=Ibergeregg,+Passh%C3%B6he,+Schwyz&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.017131,8.733101&amp;spn=0.068934,0.181103&amp;sll=47.018653,8.730011&amp;sspn=0.137863,0.362206&amp;z=13" target="_blank">Ibergeregg</a> ist ein Klassiker für die Rennradfahrer.  Wenn im Frühling die Pässe noch geschlossen sind, holen sie sich dort die ersten knackigen Höhenmeter. Der Aufstieg von Schwyz hat es in sich. Er ist ziemlich steil und fast ohne Erholungsphasen. An einem schönen Tag sollte man bereits früh am Berg sein, da viele Motorradfahrer das gleiche Ziel haben. Sonst ist es vorbei mit der idyllischen Bergruhe. Eine Tour über die Ibergeregg ist etwa 130km weit. Für die Anfahrt nach Schwyz empfehle ich über den Albispass und dann dem Zugersee entlang zu radeln.</p>
<p><strong>Schwägalp</strong><br />
Die <a href="http://maps.google.ch/maps?q=schw%C3%A4galp&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.251271,9.295807&amp;spn=0.274522,0.724411&amp;sll=46.362093,9.036255&amp;sspn=4.465393,11.590576&amp;z=11" target="_blank">Schwägalp</a> führt einen ins wunderschöne Appenzell. Die Anfahrt kann flexibel gewählt werden. Die meisten Rennrad Fahrer pedalen von Süden auf die Schwägalp. So können sie die Abfahrt in Richtung Herisau so richtig geniessen. Wer den kleinen Schlenker über Hundwil macht, wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Diese Tour setzt schon ein paar Kilometer voraus. Wer aber doch noch nicht genug hat, der kann über die Hulftegg zurück nach Zürich fahren. Für eine Tour über die Schwägalp sind 150km einzuplanen.</p>
<p>Wer am Feierabend noch etwas Höhenmeter Training machen möchte, der kann dies auch gleich an der Stadtgrenze von Zürich erledigen. Mit dem Zürichberg, der Buchenegg und dem Albispass liegen gleich drei Hügel vor der Haustüre.</p>
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		<title>Traumtour im Bünderland: Flüela, Albula, Lenzerheide</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2011/07/09/traumtour-im-bunderland-fluela-albula-lenzerheide/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 16:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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<p>Gestern hat mir der Wetterfrosch geflüstert, dass das Wetter in den Bergen heute viel besser sei, als angekündigt. Darum bin ich am Morgen früh heimlich mit dem Zug nach Davos gefahren, um meine Tiroler Passform zu erhalten. Der Flüelapass, der Albula und die Lenzerheide standen auf dem Programm. In Davos erwartete mich stahlblauer Himmel. Die Nadelwälder und frische Luft waren einfach genial. Im Nu war ich auf der Passhöhe. Da konnte mir auch der Gegenwind aber gar nichts anhaben. In Susch hatte ich den Maloja Wind dann von vorne. Egal, ich genoss die Engadiner Häuser und gründete zwischenzeitlich eine Fahrgemeinschaft mit einem anderen Gümmeler. Also eigentlich fuhr er in meinem Windschatten <img src='http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Voller Stolz kann ich sagen, dass die Windschattenfläche nicht mehr so gross ist, wie auch schon. Die Strassen waren voll mit Rennrad Fahrern, die sich für den morgigen Engadiner Radmarathon locker machten. Hoffentlich haben sie genau so schönes Wetter wie heute.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3315" title="fluela_passschild" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/fluela_passschild.jpg" alt="Flüelapass" width="300" height="194" />In La Punt ging es schliesslich rechts hoch in die steilen Kehren des Albula. Auf nur wenigen Kilometern gilt es die über 600 Höhenmeter des Passes zu bezwingen. Die haben es in sich. Der Rest ist dann Pippifax. Begünstigt durch Rückenwind genoss ich die letzten Kilometer auf dem grossen Blatt. Im Gipfelrestaurant gab es die verdiente Buillon, um den Salzhaushalt wieder aufzufüllen. Die Bedienung war super freundlich und schwatzte im tiefen Tirolerdialekt. Mittlerweile verstehe ich das ja. Frisch gestärkt ging es auf die holprige Abfahrt. Aber bitte baut die Strasse am Albula nicht weiter aus. Sonst nimmt auch dort der Verkehr zu. Die paar Dellen in der Strasse nehme ich mit Liebe und Schwung.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3316" title="albula_passschild" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/albula_passschild.jpg" alt="Albula Passschild" width="200" height="191" />In Bergün füllte ich meine Bidons neu. Mein neuster Schrei ist Apfelschorle mit ein wenig zusätzlichem Wasser verdünnt. Das schmeckt und gibt Energie. Der Wettkampfmodus ist ja nicht auf jeder Tour Pflicht. In Filisur ging es rechts hoch in Richtung Lenzerheide. Richtig, man kann dort schon rechts abbiegen und dann über eine Nebenstrasse nach Lantsch radeln. So umfährt man den Verkehr und die Aussicht ist erst noch grandios. Auf den letzten Kilometern jagte ich noch einen Leoparden, der auch die Lenzerheid hoch fuhr. Kurz vor dem Ziel erlegte ich ihn und gönnte mir einen Kaffee als Trophäe. Die Abfahrt nach Chur war danach Freude. Das Gefälle bei Parpan ist schon immens. Jetzt weiss ich auch, warum ich immer fluche, wenn ich dort hoch fahre. Nudelfertig (mittlerweile mein Lieblingswort) setzte mich in den Zug und grinste diebisch, als ich die Regenwolken im Unterland sah.</p>
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		<title>5 Packtipps für eine mehrtägige Rennrad Tour</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2011/07/04/5-packtipps-fur-eine-mehrtagige-rennrad-tour/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 18:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bekleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Pässe]]></category>
		<category><![CDATA[Rapha]]></category>
		<category><![CDATA[Rennräder]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3305" title="packtipps" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/packtipps.jpg" alt="Packtipps" width="300" height="300" />Vor unserer Tiroltour stellte sich für mich die Frage: &#8220;was nimmst Du mit, um einerseits genug dabei zu haben und andererseits nicht zu viel zu tragen?&#8221; Ich habe vieles richtig falsch gemacht und dabei viel gelernt. Darum habe ich meine Erkenntnisse in diesen Artikel verpackt.</p>
<p><strong>1 Rennrad Trikot und Hosen Set reicht</strong><br />
Nein, ich bin nicht verrückt. Nach der Tagestour bleibt genug Zeit, um die Sachen auszuwaschen und zu trocknen. Wenn nötig, kannst Du die Hosenpolsterung auch mit dem Föhn kurz antrocknen. Am nächsten Morgen ist sie dann, wenn überhaupt, nur noch leicht feucht. Hosen können sonst auch 2 Tage ohne Waschen getragen werden. Zum Basis Set gehören natürlich auch Unterleibchen, 1 Paar Socken, Beinlinge und Ärmlinge. Die anderen Rennrad Sachen wie Sonnenbrille, Helm, Schuhe etc. zähle ich nicht vollständig auf.</p>
<p><strong>Windstopper und Regenschutz im Miniformat</strong><br />
Auch wenn die leichten und gut verpackbaren Windstopper und Regenschütze sehr teuer sind, sie lohnen sich. Ich habe neben einem Gilet meine Merinojacke von Rapha mitgeschleppt. Trotz allem Konfort brauchte sie sehr viel Platz. Trotzdem aber auf den Windstopper und Regenschutz nicht verzichten! Auch im Sommer kann es auf den Pässen ziemlich kalt und nass werden.</p>
<p><strong>Minimale Kleidung für den Abend</strong><br />
Wer am Abend noch gross in die Disco und ins Pub will, ist zu wenig weit gefahren <img src='http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Eine leichte Trainerhose, 1 T-Shirt, 1 Unterhose und 1 paar Socken reichen für 4 Tage. Als Schuhwerk kann man die Flip-Flops von den Sommerferien nehmen. Um sich frisch zu machen genügt ein kleines Notfall Reiseduschgel und Sonnencreme . Meistens hat es in den Hotels sowieso Duschmittel und Seifen.</p>
<p><strong>1 Bidon fürs Wasser und 1 Bidon fürs Pulver<br />
</strong>Getränkepulver für 4 Tage kann ganz schön viel Gewicht am Rücken sein. Also einen Bidon mit Pulver für das gemixte Ausdauergetränk im anderen füllen. In Mitteleuropa hat sowieso jede Gemeinde einen Brunnen mit Trinkwasser und rettet einen so vor dem Verdursten.</p>
<p><strong>Ohne Rucksack wäre schöner</strong><br />
Mit der Zeit kann der Rucksack ganz schön schwer werden. Vor allem, wenn viele Pässe auf dem Tourplan stehen. Ausserdem ist der Angriff am Berg einiges härter. Wer also unbeschwert radeln möchte, der kann auch mehrere Rundkurse um ein &#8220;Basislager&#8221; legen. Das wären in der Schweiz Orte wie Andermatt oder Zernez. Diese befinden sich mitten im Pässemekka. Gerne verweise ich hier auch auf die Roadbike Tourentipps, welche sich pro Ausgabe immer in der gleichen Region befinden.</p>
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		<title>Tirol Tour Tag 4: Forcola di Livigno und Berninapass</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 07:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[﻿﻿﻿Das erste grosse Rennrad Highlight im 2011 war unsere 4 tägige Tour ins Tirol. Alle Höhepunkte haben nicht in einem Beitrag platz. Darum habe ich beschlossen, für jeden Rennrad Tag einen Post zu schreiben. Entstanden ist daraus die Tirol Tour Serie. Viel Vergnügen beim Lesen! Ein neuer Traumtag weckte uns am frühen Morgen. Frische Bergluft strömte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿﻿﻿<em>Das erste grosse Rennrad Highlight im 2011 war unsere 4 tägige Tour ins Tirol. Alle Höhepunkte haben nicht in einem Beitrag platz. Darum habe ich beschlossen, für jeden Rennrad Tag einen Post zu schreiben. Entstanden ist daraus die Tirol Tour Serie. Viel Vergnügen beim Lesen!</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3285" title="bernina" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/bernina.jpg" alt="Bernina Pass Aussicht" width="605" height="182" /></p>
<p>Ein neuer Traumtag weckte uns am frühen Morgen. Frische Bergluft strömte durch das Fenster und ein stahlblauer Himmel sagte &#8220;Guten Morgen&#8221;. Nach einem kleinen Frühstück stiegen wir auf die Räder. Ich merkte sogleich, dass mein Hintern nicht viele Kilometer aushalten würde. Zurück ins Engadin sollte es schon gehen, aber den Splügenpass konnte ich vergessen.</p>
<p>Den Weg zur Forcola di Livigno genoss ich aber trotzdem. Eine wunderbare Aussicht und nur wenig Verkehr liess es uns gemütlich angehen. Bald hatten wir den Mini-Pass geschafft und standen am italienischen Grenzposten. Die kleine Abfahrt an den Berninpass war auch wieder ein Genuss. Bei den vielen langezogenen Kurven konnten wir es richtig rollen lassen. Wider erwarten stoppte mich die Grenzwacht: &#8220;Hend Sie öppis z&#8217;verzolle? Ja klar, ich schleppe bei der Pässetour noch 5 Flaschen Schnaps mit. Und wenn Du an meinem Bidon riechst, dann weisst Du auch wie Gletscherwasser richtig schmeckt&#8230; &#8221;.  </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3287" title="forcola" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/forcola.jpg" alt="Forcola di Livigno" width="300" height="339" />Immerhin durften wir wieder einreisen und es ging die Kehren hoch zum Berninapass. Die paar Kehren waren schnell gefahren und schon standen wir für das Siegerfoto vor der Passtafel. Die Berninapass Abfahrt ist relativ flach. Nur unten gibt es ein paar Kurven vor Pontresina. Entsprechend mussten wir nochmals richtig kurbeln. Mein Hinterteil war mittlerweile offen und ich beschloss auf den Zug zu gehen. Die Erinnerungen an die vielen schönen Momente sollten nicht einen schalen Beigeschmack bekommen. Lukas beschloss noch über den Albulapass zu fahren. In Pontresina erwische er aber einen nächsten Platten und wir fanden einen grossen Schnitt in seinem Pneu. Also kam auch er auf den Zug in Richtung Zürich. Wir deckten uns noch mit einer Zeitung und dem Men&#8217;s Health ein. Auf der Albulastrecke fielen mir aber schon bald die Augen zu, und ich träumte von den vielen Kurven des Stilfserjochs, der Timmelsjoch Abfahrt und all den anderen schönen Erinnerungen der vergangenen Tage.</p>
<p>Die Tirol Tour war ein riesen Erlebnis. Wir werden dies sicherlich in anderen Rennradrevieren wiederholen. Vielleicht heisst es schon bald &#8220;Tour durch die französischen Alpen&#8221; oder &#8220;Klettern in den Pyrenäen&#8221;. Wir werden es sehen. Wer unsere Touren nachfahren möchte, der kann sie <a href="http://www.gpsies.com/mapUser.do?username=rennradblog" target="_blank">bei gpsies.ch herunterladen</a>. Erlebnis garantiert.</p>
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		<title>Tirol Tour Tag 3: Stilfserjoch, Passo di Foscagno und Livigno</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pässe]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste grosse Rennrad Highlight im 2011 war unsere 4 tägige Tour ins Tirol. Alle Höhepunkte haben nicht in einem Beitrag platz. Darum habe ich beschlossen, für jeden Rennrad Tag einen Post zu schreiben. Entstanden ist daraus die Tirol Tour Serie. Viel Vergnügen beim Lesen! Ein wunderschöner Morgen mit stahlblauem Himmel weckte uns in der Pension [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das erste grosse Rennrad Highlight im 2011 war unsere 4 tägige Tour ins Tirol. Alle Höhepunkte haben nicht in einem Beitrag platz. Darum habe ich beschlossen, für jeden Rennrad Tag einen Post zu schreiben. Entstanden ist daraus die Tirol Tour Serie. Viel Vergnügen beim Lesen!</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3275" title="stilfserjoch" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/stilfserjoch.jpg" alt="Stilfserjoch" width="605" height="177" /></p>
<p>Ein wunderschöner Morgen mit stahlblauem Himmel weckte uns in der Pension Mondschein. In der Nähe war das Rauschen des Flusses zu hören. Also im Bett umdrehen und noch ein wenig geniessen. Denkste &#8211; aufstehen und  frühstücken. Das Stilfserjoch wartet! Schon bald holten wir die Rennräder aus dem Schopf und schwangen uns auf die Sättel. Ich zuckte kurz zusammen als ich meinen Po spürte. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich ernsthafte Sitzbeschwerden. Sissi!</p>
<p>Langsam fuhren wir los und nach wenigen Kilometern war mir speiübel. Ich hatte das Gefühl gleich vom Rad zu fallen. Ein kurzer Toilettenstopp und das Frühstück war wieder draussen. Ich beschloss den Tag mental nochmals zu rebooten und fühlte mich gleich besser. Auf den nächsten Kilometern gab es wieder den einen oder anderen Kiesweg. Das machte Spass. Es erinnerte mich ans Gentlemens Race von Rapha. Echte Jungs geniessen Naturstrassen eben auch mit dem Rennrad. Schon bald waren wir am Fuss des Stilfserjochs. Das Wetter war perfekt. Letztes Mal hatte es hier gehagelt und gewittert. Dafür hatte mir ein deutsches Rennradmädel den Aufstieg versüsst. Ob sie auch wieder hier ist? So, fertig tagträumen! Ich freute mich einfach auf die vielen Kurven, Serpentinen und Steigungen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3276" title="stilfserjoch_kurve" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/stilfserjoch_kurve.jpg" alt="Stilfserjoch" width="300" height="333" />Wir wurden reichlich belohnt. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, die Aussicht war atemberaubend und meine Beine gut. Nachdem ich Lukas noch einen Schlauch gewechselt hatte, ging es stetig hinauf. Wir trafen sogar zwei Velofahrer vom ersten Tag wieder. Für einmal hatten sie die Taschen vom Tourenrad genommen. Adrett gekleidet im T-Mobile Trikot eines gewissen Jan U. genossen auch sie den super Tag. Bald waren die 46 Kehren bezwungen und wir assen hungrig und zufrieden einen Teller Spaghetti im Gipfelrestaurant. Das Stilfserjoch ist definitiv mein Rennrad Mekka. Wenn man es einmal gefahren hat, dann kommt man immer wieder &#8211; auch bei Wind und Wetter. Diese Strasse mit den vielen Kurven, die Höhe und die Rennradstimmung haben einfach etwas Episches.</p>
<p>Danach genossen wir den Kurvenrausch in der Abfahrt nach Bormio. Von mir aus hätte sie ewig gehen können. Aber eben, der Passo di Foscagno wartete noch. Die Glückshormone waren bald ausgeschüttet und mein Hintern machte sich wieder bemerkbar. Dies auch noch ziemlich heftig. Kurz vor dem Fuss des Passes musste ich meine Hosen wechseln. Sonst wären die verbleibenden Kilometer zu einem Steherrennen verkommen. Assos bitte rette den Tag! Mit anderen Druckstellen ging es nochmals bis auf 2200 Meter hoch. Das Ziel Livigno war von dort um die Ecke. Noch eine giftige Gegensteigung, Kette rechts und die letzten Kurven ins Tal. Wir hatten es geschafft! Zuerst gab es mal einen Radler zu trinken und weil er so lecker war, buchten wir gleich ein Zimmer oberhalb der Bar. Nach einer feinen Pizza kam bei mir schon bald das Sandmännchen. Für einmal schlief ich auf dem Bauch und kam mir vor wie die &#8220;Prinzessin auf der Erbse&#8221;.</p>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-3254" title="jaufenpass" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/jaufenpass.jpg" alt="Jaufenpass" width="605" height="187" /></p>
<p>Um sieben Uhr klingelte der Wecker. Ich war total kaputt, die Glieder und vor allem der Po schmerzten von der langen Tour am Vortag. Das lässt sich ja gut an. Am Frühstücksbuffet tankte ich darum richtig Energie und schon war die Welt wieder in Ordnung. Bald hiess es auf geht&#8217;s und wir fuhren vom Hotelparkplatz gleich in die Jaufenpass Steigung. Der Jaufenpass ist ein Traum. Wunderschöne Landschaft, enge Strassen und immer wieder etwas zu entdecken. Im Wohlfühltempo fuhren wir dem Gipfel entgegen und hatten die ersten 1400 Höhenmeter schon bald geschafft. Ein kurzer Schwatz, mit anderen Gümmelern im tiefem Tirolerdialekt, hob unsere Stimmung weiter.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3257" title="penserjoch" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/penserjoch.jpg" alt="Spaghetti am Penserjoch" width="300" height="400" />Bald ging es wieder in die Abfahrt. Einmal mehr viele schöne Kurven, die man so richtig durchziehen konnte. Mein Herz lachte &#8211; noch. In Sterzing standen wir bald am Fuss des Penserjoch. Auf Google Map schien dieser Pass langgezogen, mit wenig Kurven und gar nicht so streng. Na ja, vom ersten Kilometer weg ging es steil hoch, und man hatte keine Kurven, um sich auch mal zu erholen. Meine Energie schmolz dahin und auch andere Rennradler waren Fehlanzeige. Grummlig wie ich mittlerweile war, hätte ich am liebsten den viel zu vollen Rucksack den Berg runter geschmissen. Wieso habe ich mir nicht eine ultraleichte Windjacke gekauft und schleppe jetzt die ganze Merinowolle von Rapha mit?</p>
<p>Mit gutem Zureden erreichte ich endlich die Passhöhe, und die Lebensgeister kamen bei einer Buillon und einem Teller Spaghetti zurück. Bald waren wir gerüstet für die Abfahrt. Von 2300 Meter über Meer ging es hinunter nach Bozen. Also gut 2000 Höhenmeter reine Abfahrt. Unser Herz lachte und Lukas gab im flächeren Teil richtig Gas. Im unteren Teil führt der Weg durch viele Tunnels. Wer einmal dort hinunter fährt, der soll unbedingt aufpassen. Manchmal fliesst ein Rinnsal mitten durch die Fahrbahn, oder der Belag ist sehr schlecht. Beleuchtung ist in Italien sowieso Fehlanzeige.</p>
<p>Mittlerweile war es richtig heiss geworden und wir fuhren kurz kurz. Auch von Bozen bis Meran gibt es einen wunderbaren Veloweg, der nicht neben der Strasse entlang führt. Natürlich war ich nun in der Pflicht und führte bis nach Meran. Im eigentlichen Etappenziel hatten wir wiederum nicht genug und wir wollten noch 1 Stunde länger in Richtung Stilfserjoch fahren. Unglaublich, auch in diesem Tal gibt es einen separaten Radweg, mit eigenen Serpentinen, wenn es denn eine Steigung zu überwinden gilt. Bald suchten wir wieder ein Hotel und fanden schliesslich noch ein freies Zimmer in der Pension Mondschein. Diese liegt direkt am Radweg. Ich kann sie nur empfehlen. Einfach, sauber und sehr preiswert.</p>
<p>Für das Nachtessen mussten wir noch 1.5km zur nächsten Pizzeria laufen. Gut quatschten wir auf dem Rückweg bei der Tankstelle eine junge hübsche Tirolerin an. Lieb wie sie war, nahm sie uns mit zurück zur Pension. Ich wäre sonst wohl an Ort und Stelle eingeschlafen.</p>
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		<title>Tirol Tour Tag 1: Inntal und Timmelsjoch</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 18:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pässe]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das erste grosse Rennrad Highlight im 2011 war unsere 4-tägige Tour ins Tirol. Alle Höhepunkte haben nicht in einem Beitrag platz. Darum habe ich beschlossen, für jeden Rennrad Tag einen Post zu schreiben. Entstanden ist daraus die Tirol Tour Serie. Viel Vergnügen beim Lesen!</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3237" title="inn" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/inn.jpg" alt="Inn Überquerung" width="605" height="181" /></p>
<p>Wir starteten am Morgen um 8.30 in Zernez. Tagelang hatten wir immer wieder den Wetterbericht studiert. Das Glück war uns hold und die Strassen trocken. In einem guten Einfahrtempo ging es das Engadin hinunter in Richtung der schweizerisch österreichischen Grenze. Ab und zu tröpfelten ein paar Regentropfen auf die Brillen, aber richtig zu regnen begann es nicht.</p>
<p>Frühzeitig wichen wir den Hauptstrassen aus und fuhren auf dem Radwanderweg. Ab und zu mussten wir ein paar hundert Meter auf Kieswegen zurücklegen, oder man führte uns durch kleine Ortschaften. Die meiste Zeit fuhren wir aber auf einem wunderschönen Weg dem Inn entlang und liessen die Seele baumeln (nein, nicht die Beine). Offenbar kann man diesem Weg praktisch autolos bis nach Wien folgen. Das wäre auch einmal eine Tour. Wir genossen es richtig abseits des Verkehrs zu radeln und kamen zügig voran. Ein paar Kilometer nach Landeck ging es dann das Ötztal hoch in Richtung Sölden. Wir stärkten uns kurz vor Sölden mit einem Apfelstrudel in der Konditorei &#8220;Christoph&#8221;. Ja, ich musste einfach dort anhalten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3238" title="timmelsjoch" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/timmelsjoch.jpg" alt="Timmelsjoch" width="300" height="400" />In Sölden angekommen, wollte ich schon jubeln :&#8221;Etappenziel erreicht!&#8221;. Nix da, meinte Lukas und wollte zumindest noch nach Obergurgeln. Kaum gesagt, war er schon in den ersten Kurven entschwunden. Na gut, was man gefahren hat, kann man sich ja morgen sparen. Ich hatte das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Als Rennradtussi hatte ich natürlich viel zu viel im Rucksack mitgenommen und letzterer drückte langsam auf den Rücken. Dennoch fuhr ich auf zwei weitere Rennradfahrer auf, die ebenfalls mit Gepäck unterwegs waren. Beiden wollten das Timmelsjoch noch am gleichen Tag bezwingen. Da konnte ich natürlich nicht zurückstecken und fuhr langsam aber stetig dem Gipfel entgegen. Die Beine wurden schwerer und schwerer. Als nach der Mautstelle und einer kurzen Abfahrt diverse Höhenmeter wieder geklaut wurden, brauchte ich definitiv einen weiteren Gel. Irgendwann hatte ich es dann geschafft, und der Hüttenwirt gab uns gerade noch 2 Colas bevor er sein Restaurant schloss. Auf dem Gipfel war es kalt und windig. Dennoch musste natürlich ein Siegerfoto her und wir genossen die Aussicht.</p>
<p>Gut eingepackt gingen wir danach auf die Abfahrt. Die Strasse gehörte uns fast allein und die schier endlosen Kurven waren ein Genuss. Jetzt weiss ich auch warum am Ötztaler gestandene RennradfahrerInnen verweifelt am Strassenrand sitzen und vor Erschöpfung weinen. Das Timmelsjoch ist ungemein steil und verlangt einem nach 3 Pässen wirklich alles ab. Mir war es recht, dass es hinunter ging, erschöpft wie ich war. In St. Leonhard nahmen wir nach 210 Kilometer das erste Hotel. Es war mittlerweile spät geworden. Der Koch bereitete uns sogar noch einen extra grossen Teller Nudeln zu. Das Glas Wein schaffte ich nicht allein. Ein untrügerisches Zeichen, dass ich wirklich müde war. Darum husch ins Körbchen. Wir wollten am nächsten Tag fit sein. Der Jaufenpass wartete vor dem Zimmerfenster.</p>
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		<title>4 Tages Rennrad Tour ins Tirol</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 06:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3225" title="Gepäck" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/gepaeck.jpg" alt="Gepäck" width="248" height="330" />Am Freitag geht es auf eine 4 tägige Rennrad Tour in die Tiroler Alpen und zurück in die Schweiz. Die erste Etappe führt uns von Zernez nach Sölden. Wegen den tiefen Temperaturen und Schneefallgrenze am Freitag verlegten wir den Startort von Davos nach Zernez und verzichten auf den Flüelapss. Bis Sölden sind es so oder so mindestens 150km. Das Wetter soll danach jeden Tag ein wenig besser werden. Das ist einfach sensationell.</p>
<p>Der Samstag hat es in sich. Von Sölden geht&#8217;s hoch auf das Timmelsjoch. Danach folgt der Jaufenpass. Also ein wenig Ötztaler Feeling, einfach rückwärts. Vielleicht spray ich noch eine Grussbotschaft für die Teilnehmer des Ötztalers auf den Asphalt. Frei nach dem Motto <em>rennradblog.ch was here</em>. Das Penserjoch führt uns danach nach Bozen. Das Tagesziel ist Meran. Dort gibt es gegen Abend die wohlverdiente italienische Küche als Belohnung.</p>
<p>Den Gipfel der Tour erreichen wir am Sonntag. Nach einem lockeren Einrollen, kommen die nie endenden Kehren hinauf zum Stilfserjoch. Dann hinunter nach Bormio und über den Passo di Foscagno nach Livigno. Im altehrwürdigen Schmugglerstädtchen werden wir unser Nachtlager einrichten. Vermutlich nudelfertig, aber immer noch hoch motiviert.</p>
<p>Am vierten und letzten Tag geht&#8217;s zurück in die Heimat. Nach der Fuorcla di Livigno geht es die paar Kehren zum Berninapasses hoch. Danach folgt die Abfahrt ins Engadin und der kurze Anstieg nach St. Moritz. Vorbei an den 3 Seen fahren wir hinunter nach Chiavenna, wo der Splügenpass beginnt. Am letzten Berg werden wir nochmals richtig kämpfen und die vielen steilen Kehren hochkurbeln. Als Belohnung geniessen wir dann die lange Abfahrt durch das Rheintal hinunter nach Thusis.</p>
<p>Total kommen etwa 600 Kilometer und 15&#8217;000 Höhenmeter zusammen. Mal schauen, ob wir dies schaffen. Mit einem 4 Tages Rucksack bin ich noch nie 3 Pässe an einem Tag gefahren.  Spass wird es aber sicherlich machen. Wir fahren einfach immer so weit, bis ich vor Müdigkeit vom Rad falle, oder das Etappenziel erreiche. Dort suchen wir dann ein Hotel mit feiner italienischer Pasta Küche und tanken Energie für den nächsten Tag.</p>
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		<title>Ötztaler Auslosungspech mit Murmeltier Alternative</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 16:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ötztaler scheint dieses Jahr ohne das Team Ötztal International stattzufinden. Nach der Team Alpecin Absage, war uns auch in der offiziellen Auslosung das Glück nicht hold. So kann mal wohl sagen, &#8220;ausser Spesen nichts gewesen&#8221;. Timmelsjoch und Kühtai werden wohl bis auf Weiteres auf uns warten müssen. Bevor wir hier aber zu lamentieren beginnen und den Titel [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2866" title="logo_oetztaler_radmarathon" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/logo_oetztaler_radmarathon.gif" alt="Ötztaler Radmarathon" width="120" height="121" />Der Ötztaler scheint dieses Jahr ohne das Team Ötztal International stattzufinden. Nach der Team Alpecin Absage, war uns auch in der offiziellen Auslosung das Glück nicht hold. So kann mal wohl sagen, &#8220;ausser Spesen nichts gewesen&#8221;. Timmelsjoch und Kühtai werden wohl bis auf Weiteres auf uns warten müssen. Bevor wir hier aber zu lamentieren beginnen und den Titel Ötztaler Dramaqueens bekommen, sind wir auf eine sehr gute Alternative gestossen. Der Termin ist wenig früher in der Saison, die Höhenmeter und Gipfel aber mindestens genau so reizvoll: <strong><a href="http://www.sportcommunication.info/web2010/epreuve2.php?langue=1&amp;trophee=128" target="_blank">La Marmotte</a></strong>.</p>
<p><strong><a href="http://www.sportcommunication.info/web2010/epreuve2.php?langue=1&amp;trophee=128" target="_blank">La Marmotte</a> </strong>führt über 174km in den französischen Alpen. Die Pässe kennt jeder aus der Tour de France: Col du Glandon, Col du Télégraphe und Col du Galibier. Zum Schluss geht es noch zur berüchtigten Alp d&#8217;Huez hoch. <img class="alignright size-full wp-image-2867" title="logo_lamarmotte" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/logo_lamarmotte.jpg" alt="La Marmotte" width="157" height="157" />In Sachen Prestige steht la Marmotte also dem Ötz in nichts nach. Das Gute daran: es gibt keine Verlosung und man kann sich auch noch am Vorabend anmelden.</p>
<p>La Marmotte heisst übersetzt das Murmeltier. Aber keine Angst, man darf auch mit rasierten Beinen die 4 Pässe fahren. Alle Finisher werden angesichts der vielen Höhenmeter und Steigungsprozente nach Erreichen des Ziel wohl gut schlafen. Und wem dieses Jedermann Rennen besonders gefallen hat, für den heisst es dann vielleicht: und jährlich grüsst das Murmeltier.</p>
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		<title>Über 100 Berge musst du fahren</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2011/01/02/uber-100-berge-musst-du-fahren/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 10:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; und dies nicht in 7 Jahren, sondern in 10 Tagen. Willkommen zu einer der härtesten Rennrad Prüfungen der Welt: Cent Cols Challenge. Es gibt dabei 2 Routen. Eine in den Alpen, die andere in den Pyrenäen. Dabei fährt man jeden Tag in etwa das mittlere Alpenbrevet (Gold Version). Natürlich ist auch hier die Nachfrage [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2658" title="centcolschallenge" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/centcolschallenge.jpg" alt="cyclist at the mont ventoux" width="605" height="170" /></p>
<p>&#8230; und dies nicht in 7 Jahren, sondern in 10 Tagen. Willkommen zu einer der härtesten Rennrad Prüfungen der Welt: <a href="http://centcolschallenge.com/" target="_blank">Cent Cols Challenge</a>. Es gibt dabei 2 Routen. Eine in den Alpen, die andere in den Pyrenäen. Dabei fährt man jeden Tag in etwa das mittlere <a href="http://www.alpenbrevet.ch" target="_blank">Alpenbrevet</a> (Gold Version). Natürlich ist auch hier die Nachfrage riesig, so musste für die Pyrenäen bereits ein Zusatzdatum gefunden werden.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2659" title="cent_cols_logo" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/cent_cols_logo.jpg" alt="Logo Cent Cols Challenge" width="149" height="125" />Ab diesem Jahr präsentiert <a href="http://www.rapha.cc" target="_blank">Rapha</a> den <a href="http://centcolschallenge.com/" target="_blank">Cent Cols Challenge</a>, der genau so episch daher kommt, wie die andern Rapha Events. Nun stellt sich natürlich die Frage: wäre das nicht auch etwas für mich? Ähm, vermutlich wohl nur, wenn ich meine Home Base in die Pyrenäen verlege und mir einen Sabbatical gönne. Obwohl mit ein paar Alpen- und Bergtouren im 2011, könnte dies das neue Ziel für 2012 sein. Wir werden sehen, und sind natürlich gespannt auf die nächsten Berichte und Impressionen des Cent Cols Challenge 2011.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bildquelle: centcolschallenge.com</span></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erstes grosses Ziel für 2011 steht: wir fahren die Tortour!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 16:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erste grosse Projekt für 2011 steht: Ich darf in einem 4er Team an der Tortour 2011 mitfahren! Die Tortour ist ein mehrtägiges Nonstop-Radrennen, das rund um die Schweiz führt. Auf etwa 1000km kommen 15&#8217;000 Höhenmeter. Als 4er Team löst man sich wie in einer Stafette beim Fahren ab. Nur 3 Streckenabschnitte müssen zusammen bewältigt werden. Start [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2394" title="tortour_logo" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/tortour_logo.jpg" alt="Tortour Logo" width="194" height="195" />Das erste grosse Projekt für 2011 steht: Ich darf in einem 4er Team an der <a href="http://www.tortour.ch" target="_blank">Tortour</a> 2011 mitfahren! Die Tortour ist ein mehrtägiges Nonstop-Radrennen, das rund um die Schweiz führt. Auf etwa <a href="http://www.tortour.ch/d_strecke.php" target="_blank">1000km</a> kommen 15&#8217;000 Höhenmeter. Als 4er Team löst man sich wie in einer Stafette beim Fahren ab. Nur 3 Streckenabschnitte müssen zusammen bewältigt werden. Start und Ziel ist in Neuhausen am Rheinfall.</p>
<p>Die Anfrage für das Team habe ich über rennradblog.ch bekommen. Die anderen Mitglieder scheinen sehr gute Fahrer zu sein. Ob ich da mithalten kann? Auf jeden Fall heisst es jetzt trainieren und die Rennradsaison gut vorbereiten. Ich habe gesehen, dass ein Teilabschnitt auch auf den Julierpass führt. Vielleicht darf ich sogar diesen fahren, denn der Julier ist ja quasi meine Heimstrecke. Auch sonst haben es ein paar Abschnitte in sich. Neben dem Julierpass werden Flüela, Oberalp, Gotthard und Nufenen gefahren. Zudem geht es in den Jura. Wer dort schon gefahren ist, weiss wie anstrengend das ständige auf und ab ist.</p>
<p>Natürlich werde ich im Lauf der nächsten Monate den Weg zur Tortour beschreiben, unser Team vorstellen und von den Trainingsfahrten berichten.  Wahrscheinlich werde ich sogar ein oder zwei Mal eine Nachttrainingsfahrt unternehmen, um mich auf das Abenteuer Tortour vorzubereiten. Unser Team wird dann zusätzlich noch eine Website aufschalten und Euch auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Nach dem Iron 2010 wird 2011 definitiv ein Gümmeler Jahr. Mit der Tortour habe ich wieder ein grosses Ziel vor Augen. Da ist aber auch noch ein anderes sportliches Ziel. Dies ist im Moment noch ein Geheimprojekt. Anfangs Dezember verrate ich mehr. Natürlich exklusiv auf rennradblog.ch.</p>
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		<item>
		<title>Mit dem Singlespeed am Stilfserjoch</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2010/10/08/mit-dem-singlespeed-am-stilfserjoch/</link>
		<comments>http://www.rennradblog.ch/2010/10/08/mit-dem-singlespeed-am-stilfserjoch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 15:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rennräder]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Pässe]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen Dank an Clemens für den Link zu diesem spektakulären Video. Wirklich eine verrückte Idee mit dem Singlespeed Rad (inkl. Starrlauf) das Stilfserjoch hoch und wieder hinunter (!) zu fahren. Da hat es einige steile Kurven drin, die es in sich haben. Entsprechend gewagt sind die einzelnen Szenen. Der Reifenhersteller wird sich über die Abfahrt [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2227" title="stelvio" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/stelvio.jpg" alt="Stelvio" width="300" height="197" /> Vielen Dank an Clemens für den Link zu diesem spektakulären Video. Wirklich eine verrückte Idee mit dem Singlespeed Rad (inkl. Starrlauf) das Stilfserjoch hoch und wieder hinunter (!) zu fahren. Da hat es einige steile Kurven drin, die es in sich haben. Entsprechend gewagt sind die einzelnen Szenen. Der Reifenhersteller wird sich über die Abfahrt gefreut haben. Auf jeden Fall hat sie ihm einiges an Umsatz beschert.</p>
<p>Das Video will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Nachmachen ist aber verboten, vor allem ohne Helm!</p>
<p><a href="http://www.rennradblog.ch/2010/10/08/mit-dem-singlespeed-am-stilfserjoch/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Tour de Suisse 2011 mit 4 Bergankünften</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 18:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Streckenplan der Tour de Suisse 2011 ist da. Für einmal gibt es 4 Bergankünfte, die für Spektakel sorgen werden. Ausserdem ist auch ein Ausflug ins Fürstentum und nach Österreich dabei. Das Bünderland wird mehrheitlich gemieden. Schade, ich hoffte auf ein Heimrennen am Julierpass. Dafür führt die Tour an meinem Geburtstag in Zürich vorbei. Das [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2196" title="tour_de_suisse" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/tour_de_suisse.jpg" alt="Strecke Tour de Suisse" width="468" height="325" /></p>
<p>Der Streckenplan der <a href="http://www.tourdesuisse.ch" target="_blank">Tour de Suisse 2011</a> ist da. Für einmal gibt es 4 Bergankünfte, die für Spektakel sorgen werden. Ausserdem ist auch ein Ausflug ins Fürstentum und nach Österreich dabei. Das Bünderland wird mehrheitlich gemieden. Schade, ich hoffte auf ein Heimrennen am Julierpass. Dafür führt die Tour an meinem Geburtstag in Zürich vorbei. Das ist doch mal ein richtiges Geburtstagsgeschenk. Mit dem Grimselpass und der grossen Scheidegg stehen zudem zwei knackige Aufstiege im Programm.  Die Tour de Suisse beginnt und endet wie letztes Jahr mit einem Zeitfahren. Zwei Cancellara Siege sollen also das Rennen umrahmen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bildquelle: <a href="http://www.tourdesuisse.ch" target="_blank">Tour de Suisse</a></span></p>
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		<title>Der Sommer ist da &#8211; und der Berg hat gerufen</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2010/06/27/der-sommer-ist-da-und-der-berg-hat-gerufen/</link>
		<comments>http://www.rennradblog.ch/2010/06/27/der-sommer-ist-da-und-der-berg-hat-gerufen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich ist der Sommer auch in der Schweiz angekommen. Das Traumwetter am Wochenende musste natürlich ausgenützt werden. Das taten wir dann auch und nicht einmal das blamable Aus der Schweizer Nati konnte dies trüben. Nach einem kurzen Feierabendtourchen am Freitag mit anschliessender Grillade, ging es am Samstag lockere 100km über den Raten. Für einmal wählte [...]
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<p>Endlich ist der Sommer auch in der Schweiz angekommen. Das Traumwetter am Wochenende musste natürlich ausgenützt werden. Das taten wir dann auch und nicht einmal das blamable Aus der Schweizer Nati konnte dies trüben.</p>
<p><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/klausen1.jpg" rel="lightbox[1618]" title="klausen1"><img class="alignleft size-full wp-image-1623" title="klausen1" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/klausen1.jpg" alt="Klausenpass" width="250" height="203" /></a>Nach einem kurzen Feierabendtourchen am Freitag mit anschliessender Grillade, ging es am Samstag lockere 100km über den Raten. Für einmal wählte ich den Aufstieg von Baar aus. Irgendwie fühlte ich mich wie der schweizer Sturm. Ladehemmungen allenthalben. Aber egal, die Königstour fand ja am Sonntag statt. Zürich &#8211; Klausen retour.</p>
<p>So fuhren wir in aller Früh in Richtung Linthal los. Wie es sich herausstellte, waren alle meine Begleiter mehrfache Ironmans (pro Jahr) und mir lief es zuerst mal kalt den Rücken hinunter. Entsprechend wurde Gas gegeben und ich klebte mich mal in den Windschatten. Nach 90km Passanfahrt hatten wir einen Schnitt von 32km/h und ich schon 2 Tuben Gels und einen Activator gebraucht. Beim Aufstieg verabschiedete ich mich nach hinten und fuhr mein Tempo hoch. Die Aussicht auf eine feine Glarnerpastete auf der Passhöhe motivierte. Die Aussicht und das klare Wetter waren schlichtweg grandios. Auch die vielen Motorräder konnten meine Laune nicht verderben. Schon bald war ich oben. <a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/klausen2.jpg" rel="lightbox[1618]" title="klausen2"><img class="alignright size-full wp-image-1624" title="klausen2" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/klausen2.jpg" alt="Klausenpass" width="200" height="271" /></a></p>
<p>Die Abfahrt nach Altdorf war rasant und kurz. Dort angekommen, bemerkten wir die Hitze, die sich mittlerweile breit gemacht hatte. Wir genossen aber die wunderbare Aussicht auf den Vierwaldstädtersee und schon bald waren wir in Schwyz. Dort fuhren wir im Zweiergrüppli über Arth nach Zug. Meine Kräfte drohten langsam auszugehen. In Baar gabe es an einem Trachtenfest eine Cola. Diese war dringend nötig. Schliesslich erreichte ich über das Sihltal Zürich. Das Sihltal hat seit der Eröffnung der A4 fast keinen Verkehr mehr. Darum kann man nun auch mit Rennvelo dort durchradeln. Zudem ist es an heissen Tagen wie diesem angenehm schattig.</p>
<p>Am Schluss waren es 210km und 2400 Höhenmeter und ich rundum zufrieden. Wieder einmal hatten mir die <a href="http://www.saltstick.com" target="_blank">Saltstick</a> Tabletten das Leben gerettet. An solchen heissen Tagen ohne Krampferscheinungen durchzukommen ist einfach prima.</p>
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		<title>Isostar aus dem Bidon statt Guiness in Dublin</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2010/04/18/isostar-aus-dem-bidon-statt-guiness-in-dublin/</link>
		<comments>http://www.rennradblog.ch/2010/04/18/isostar-aus-dem-bidon-statt-guiness-in-dublin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 07:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich war für das Wochenende mein Dublin Trip angesagt. Der isländische Vulkan machte jedoch auch mir einen Strich durch die Rechnung, und mein Flug wurde gestrichen. Da ich es schon am Abend vorher erfuhr, bestand die spontane Reaktion aus der Verlängerung des Ausgangs. Beim traditionellen Picheln mit alten Arbeitskollegen im Acapulco floss dann noch das [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/isostar.jpg" rel="lightbox[1366]" title="isostar"><img class="alignleft size-full wp-image-1369" title="isostar" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/isostar.jpg" alt="Isostar und Rennrad Helm" width="200" height="274" /></a>Eigentlich war für das Wochenende mein Dublin Trip angesagt. Der isländische Vulkan machte jedoch auch mir einen Strich durch die Rechnung, und mein Flug wurde gestrichen. Da ich es schon am Abend vorher erfuhr, bestand die spontane Reaktion aus der Verlängerung des Ausgangs. Beim traditionellen Picheln mit alten Arbeitskollegen im Acapulco floss dann noch das ein oder andere Bierchen.</p>
<p>Am Morgen war es dann aber nichts mit Ausschlafen. Ich wurde förmlich aus dem Bett geprügelt und schon bald sass ich auf dem Rennrad. Ich sollte es nicht bereuen, denn es war ein Hammertag. Unser Ziel war die Ibergeregg. Dabei entdeckte ich eine neue Strecke oberhalb des Zürichsees. Man kann von Horgen bis Schindellegi fern vom Verkehr am Zürichsee fahren. Obwohl mein Kopf ziemlich schwer war, genossen wir die Morgensonne. Schon bald waren wir auf der Ibergeregg. Der obligate Platten hatten wir noch vor Biberbrugg. Der war so übel, dass es in Einsiedeln sogar einen neuen Pneu gab.</p>
<p>Auf der Ibergeregg war der Kater dann verflogen und ich fuhr in eine Euphorie rein. Am Zugersee meinte ich Winkelried spielen zu müssen und stellte mich für die anderen in den Wind. Langsam bekam ich Hunger. Riegel und Gels hatte ich keine dabei. Ich wollte mal wieder &#8220;nature&#8221; fahren. Gut stoppten wir schnell in Maschwanden bei Lukis Eltern, wo wir ein kaltes Plättli bekamen. Danach ging es der Reuss entlang bis nach Oberwil AG und dann zurück nach Zürich. Am Schluss waren es 150km und knapp 2000 Höhenmeter und ich natürlich fix und foxi.</p>
<p><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/ibergeregg.jpg" rel="lightbox[1366]" title="ibergeregg"><img class="alignnone size-full wp-image-1370" title="ibergeregg" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/ibergeregg.jpg" alt="Ibergeregg" width="605" height="282" /></a></p>
<p><iframe src="http://www.gpsies.com/mapOnly.do?fileId=xypojlocfnksmsnq" width="600" height="400" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" title="GPSies - Zürich, Einsiedeln, Ibergeregg, Zug, Reusstal, Oberwil AG, Zürich"></iframe></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die 5 schönsten Schweizer Rennradpässe</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2009/12/20/die-5-schonsten-schweizer-rennradpasse/</link>
		<comments>http://www.rennradblog.ch/2009/12/20/die-5-schonsten-schweizer-rennradpasse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Pässe]]></category>

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		<description><![CDATA[Roadbike veröffentlicht in der Januar Ausgabe die besten Alpenpässe in Europa. In der Schweiz werden dabei der Albulapass (von Tiefencastel) und der Sustenpass (von Innertkirch) erwähnt. Da ich mit dieser Wertung nicht ganz einverstanden bin, präsentiere ich hier meine Auswahl der 5 schönsten Rennradpässe der Schweiz. Gotthardpass  (von Airolo) Der Klassiker. Die Kopfsteinpflaster der Tremola von Airolo bis [...]
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<p><strong>Gotthardpass  (von Airolo)</strong><br />
<a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/gotthard.jpg" rel="lightbox[819]" title="Gotthard"><img class="alignleft size-full wp-image-820" title="Gotthard" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/gotthard.jpg" alt="Gotthard Pass" width="300" height="200" /></a>Der Klassiker. Die Kopfsteinpflaster der Tremola von Airolo bis auf die Passhöhe haben es in sich. Jedoch gewöhnt man sich sehr schnell daran und die letzten Kilometer sind nicht nur wegen der wunderschönen Aussicht wunderbar zu fahren. Die Kopfsteinpflaster-Strasse steht unter Denkmalschutz und alle paar Jahre ist hier auch die Tour de Suisse zu Gast.</p>
<p>Oftmals hat es viel Wind am Pass und es ist gut möglich, dass das Wetter auf der Nordseite anders ist als jenes der Südseite. Darum immer den Wetterbericht gut studieren bevor man losfährt. Der Gotthardpass ist auch Bestandteil des <a href="http://www.alpenbrevet.ch" target="_blank">Alpenbrevets</a>. Wer also Lust hat gleich an einem Tag ein paar Schweizer Pässe zu fahren, sollte diesen Event nicht verpassen.</p>
<p><a href="http://maps.google.ch/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=airolo&amp;daddr=gotthardpass&amp;hl=de&amp;geocode=FRP4xQIdFGqDACnlA11ns3WFRzHwVxlAiP8ABA%3B&amp;mra=ls&amp;sll=46.540775,8.5845&amp;sspn=0.03377,0.090551&amp;ie=UTF8&amp;z=14" target="_blank">Link zur Strecke</a></p>
<p><strong>Splügenpass (von Chiavenna)<br />
</strong><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/spluegen.jpg"><strong rel="lightbox[819]" title="spluegen"><img class="alignleft size-full wp-image-827" title="spluegen" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/spluegen.jpg" alt="Splügenpass" width="300" height="200" /></strong></a>Der Splügenpass ist eigentlich nur ein halber Schweizer Pass. Zudem beschreibe ich hier die italienische Auffahrt. Diese startet in Chiavenna auf 325m über Meer und geht hinauf bis auf 2113m. So richtig geniessen kann man dabei die alte Strasse, bei welcher die Kehren in den Felsen gebaut sind. Immer wieder fährt man durch kleine aber unbeleuchtete Tunnels. Das Licht also nicht vergessen. Vor der Passhöhe kommt man noch an den Lago di Monte Spluga. Aber aufgepasst, zuerst geht es noch ein paar Kilometer dem See entlang und danach folgt der letzte aber knackige Aufstieg zur Passhöhe. Auf der Passhöhe betritt man dann wieder Schweizer Boden.</p>
<p>Die Abfahrt nach Splügen ist ein Genuss für alle Serpentinen Jäger. Meist hat es nur sehr wenig Verkehr und man kann die Kurven richtig ausfahren. Nach Splügen kann man zudem noch dem Rhein bis nach Thusis folgen. Wer Lust hat, kann auch noch die Rheinschlucht besuchen.</p>
<p><a href="http://maps.google.ch/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=chiavenna&amp;daddr=46.467187,9.343872+to:spl%C3%BCgen&amp;hl=de&amp;geocode=FYDIwgIde2aPACndSW2oD2eERzHg7GYuAngGBA%3B%3BFWFbxgIdQj-OACnhmF3HDPGERzGZKiLVlFiUXw&amp;mra=dpe&amp;mrcr=0&amp;mrsp=1&amp;sz=10&amp;via=1&amp;sll=46.50972,9.56017&amp;sspn=0.540621,1.448822&amp;ie=UTF8&amp;ll=46.437384,9.389877&amp;spn=0.27067,0.724411&amp;z=11" target="_blank">Link zur Strecke</a></p>
<p><strong>Alublapass (von Tiefencastel)<br />
</strong><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/albula.jpg"><strong rel="lightbox[819]" title="albula"><img class="alignleft size-full wp-image-830" title="albula" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/albula.jpg" alt="Albula Pass" width="300" height="200" /></strong></a>Der Albulapass ist mein Lieblingspass. Von Tiefencastel aus, geht es zuerst gemächlich das Tal hinauf. Die ersten Serpentinen gibt es ein paar Kilometer nach Filisur, wo es an der imposanten Albulaschlucht entlang geht. Tipp für alle nicht schwindelfreien Radler: nicht hinunter schauen. Danach geht es mit stattlichen Steigungsprozenten hinauf nach Bergün. In Bergün heisst es kurz die Beine lockern, denn die im Winter als Schlittelbahn genutzte Strasse hat es in sich. Unter den Viadukten der Rätischen Bahn hindurch gelangt man schliesslich nach Preda. Dort führt das schmale Strässchen durch wunderschöne Nadelwälder hinauf, bis man die Baumgrenze passiert und eine hochalpine Landschaft erreicht. Entlang der Geröllfelder fährt man dann die letzten Kilometer bis zur Passhöhe. Diese liegt auf 2315m.</p>
<p>Der Albulapass ist Bestandteil des <a href="http://www.alpen-challenge.ch/index.php" target="_blank">Alpenchallenge</a>. Dort kann man den Rundkurs Lenz &#8211; Albula &#8211; Julierpass &#8211; Lenz fahren. Die ganz harten können sogar noch den Bernina anhängen. Ich bin die kurze Version gefahren und kann sie wärmstens weiter empfehlen.<strong> </strong></p>
<p><a href="http://maps.google.ch/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=tiefencastel&amp;daddr=preda&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;mra=ls&amp;sll=46.540775,8.5845&amp;sspn=0.03377,0.090551&amp;ie=UTF8&amp;z=12" target="_blank">Link zur Strecke</a></p>
<p><strong>Flüelapass von Davos oder Susch<br />
</strong><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/fluela.jpg"><strong rel="lightbox[819]" title="fluela"><img class="alignleft size-full wp-image-833" title="fluela" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/fluela.jpg" alt="Flüelapass" width="300" height="200" /></strong></a>Der Flüelapass ist von beiden Seiten schön zu fahren. Die anspruchsvollere Seite ist jene von Susch im Unterengadin. Diese Seite ist auch wesentlich steiler.</p>
<p>Von Davos her geht es zuerst das Flüelatal hinauf, an der Pischa Talstation vorbei. Schon bald gelangt man aber in hochalpine Landschaften und die Strasse führt über mehrere Kilometer in vielen Kurven hinauf auf die Passhöhe.</p>
<p>Von Susch her sind die ersten Kilometer ziemlich steil. Hat man diese überwunden, dann kann man sich ein wenig erholen. Jedoch schon bald kommen lange und steile Passagen, die es in sich haben. Man wünschte sich, der Strassenbauer hätte ein paar Serpentinen eingeplant. Auch die Passhöhe lässt auf sich warten. Immer wieder scheint die Passhöhe um die Ecke und dann ist es doch nur eine Alphütte.</p>
<p>Ich empfehle den Flüelapass am frühen Morgen zu fahren. Oftmals hat es an einem sonnigen Tag (zu) viele Motorradfahrer.</p>
<p><a href="http://maps.google.ch/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=susch&amp;daddr=46.769968,9.930954+to:davos&amp;hl=de&amp;geocode=Fc9ayQIdl8-ZACnRd4ysQFyDRzEAKhlAiP8ABA%3B%3BFZ4tygIdNxmWACnbey7fEKGERzEALRlAiP8ABA&amp;mra=dpe&amp;mrcr=0&amp;mrsp=1&amp;sz=12&amp;via=1&amp;sll=46.805295,9.96899&amp;sspn=0.134419,0.362206&amp;ie=UTF8&amp;ll=46.779374,9.965286&amp;spn=0.134483,0.362206&amp;z=12" target="_blank">Link zur Strecke</a></p>
<p><strong>Nufenen (von Ulrichen)<br />
</strong><a href="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/nufenen.jpg"><strong rel="lightbox[819]" title="nufenen"><img class="alignleft size-full wp-image-835" title="nufenen" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/nufenen.jpg" alt="" width="300" height="200" /></strong></a>Der Nufenenpass ist kurz und steil. Bereits die ersten Kehren kurz nach Ulrichen geben den Tarif an. Danach folgt eine lange und mühsame gerade das Tal hinauf. Oftmals hat es hier einen nicht zu unterschätzenden Gegenwind. Dann geht es endlich links die Serpentinen hoch. Obwohl es steiler wird, ist man froh die lange gerade überwunden zu haben. Der Blick zurück lohnt sich, die Aussicht auf die tief verschneiten Berge ist schlicht atemberaubend. Am Nufenen liegt oft bis im Sommer in den schattigen kurven Schnee. Aber Achtung, eine Schneeballschlaft kostet Energie und die Passhöhe ist erst auf 2478m erreicht.</p>
<p>Die Abfahrt nach Airolo ist dann etwas für die Tempobolzer. Oftmals gerade und ohne grosse Kurven kann man es so richtig laufen lassen. Aber nicht überdrehen, denn vielleicht willst Du in Airolo links abbiegen und den Gotthard hoch fahren. Der Nufenenpass ist auch beim <a href="http://www.alpenbrevet.ch" target="_blank">Alpenbrevet</a> im Programm. Also anmelden und an einem Tag zwei meiner Lieblingspasse fahren!</p>
<p><a href="http://maps.google.ch/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=ulrichen&amp;daddr=46.508081,8.305321+to:Unbekannte+Stra%C3%9Fe+to:airolo&amp;hl=de&amp;geocode=FV6hxQIdL7V-ACnDv_r4FICFRzEwyncHUErn8Q%3B%3BFYQsxQIdgKmAAA%3BFRP4xQIdFGqDACnlA11ns3WFRzHwVxlAiP8ABA&amp;mra=dme&amp;mrcr=0&amp;mrsp=1&amp;sz=12&amp;via=1,2&amp;sll=46.524383,8.458099&amp;sspn=0.135119,0.362206&amp;ie=UTF8&amp;ll=46.511862,8.461876&amp;spn=0.13515,0.362206&amp;z=12" target="_blank">Link zur Strecke</a></p>
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		<title>Highlights der Rennradsaison 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 08:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christof</dc:creator>
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<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VcKB6s2ewI4">http://www.youtube.com/watch?v=VcKB6s2ewI4</a></p>
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		<title>Saisonendtour Schweiz: 13. September &#8211; Klausenpass</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 08:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tage werden schon wieder kürzer und das Thermometer zeigt auch bereits kältere Werte an. Höchste Zeit also, die letzten Touren zu planen. Wir haben beschlossen am Sonntag 13. September endlich noch den Klausenpass zu fahren. Es soll unsere grosse Saisonabschlusstour sein. Die Route führt von Zürich aus am rechten Zürichseeufer ins Glarnerland. Dort geniessen wir [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage werden schon wieder kürzer und das Thermometer zeigt auch bereits kältere Werte an. Höchste Zeit also, die letzten Touren zu planen. Wir haben beschlossen am Sonntag 13. September endlich noch den Klausenpass zu fahren. Es soll unsere grosse Saisonabschlusstour sein. Die Route führt von Zürich aus am rechten Zürichseeufer ins Glarnerland. Dort geniessen wir dann den Aufstieg auf den Pass und rollen nach Altdorf hinunter. Danach geht es über die Achsenstrasse nach Brunnen und Schwyz und dann (sofern nicht ausgepowert) über den Sattel zurück nach Hause. Natürlich alles nur bei schönem Wetter.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-430" title="teaser_klausen_gross_new" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/teaser_klausen_gross_new.jpg" alt="teaser_klausen_gross_new" width="480" height="250" /></p>
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		<title>Slow Up Stilfserjoch Rennrad Erlebnisbericht</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:47:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Samstag war Slow-Up am Stilfserjoch. Nachdem wir über den Ofenpass nach Prato allo Stelvio angereist sind, konnten wir es natürlich kaum erwarten loszufahren. Beim Aufstehen war der Himmel wolkenverhangen aber trocken. Wir stärkten uns mit einem reichhaltigen Frühstück und fuhren los. Es waren schon unglaublich viele Rennradfahrer und Mountainbiker unterwegs. Mein Puls schlug sogleich höher [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag war Slow-Up am Stilfserjoch. Nachdem wir über den Ofenpass nach Prato allo Stelvio angereist sind, konnten wir es natürlich kaum erwarten loszufahren. Beim Aufstehen war der Himmel wolkenverhangen aber trocken. Wir stärkten uns mit einem reichhaltigen Frühstück und fuhren los. Es waren schon unglaublich viele Rennradfahrer und Mountainbiker unterwegs. Mein Puls schlug sogleich höher ich hätte am liebsten schon in der ersten Kurve Vollgas gegeben. Aber ich hatte am Nachmittag ja noch einiges vor. Auf ca. 2000 Höhenmeter begann es plötzlich zu Regnen und ein richtiger Sturm mit Hagel, Blitz und Donner kam auf. Wir liessen uns nicht beirren und fuhren die Serpentinen hoch. Ein Deutsches Rennradmädel aus Bozen (?) leistete mir beim Aufstieg Gesellschaft und ich merkte den Hagel kaum. <img title="Laughing" src="http://www.rennrad-blog.ch/editors/tiny_mce3/plugins/emotions/img/smiley-laughing.gif" border="0" alt="Laughing" />  </p>
<p>Das Stilfserjoch ist einfach unglaublich. Sogar bei diesem Wetter kam ich ins Schwärmen. Die Aussicht muss phänomenal sein und die Serpentinen hochjagen wohl etwas vom Grössten für einen Rennrad Fahrer. Auf dem Gipfel gab es dann einen warmen Tee und Apfelstrudel.</p>
<p>Meine Begleitung beschloss angesichts des Wetters jedoch nach St. Maria zu radeln und dann mit dem Postauto zurück ins Engadin zu fahren. Mich zog es zuerst einmal hinunter nach Bormio, von wo ich den Aufstieg nach Livigno in Angriff nahm. Irgendwie hatte ich nicht gesehen, dass da noch ein Pass dazwischen liegt: Passo Foscagno. Noch nie gehört? Ich auch nicht&#8230; Erst danach ging es dann hinunter ins alte Schmugglerdörfchen und heutige Vergnügungsparadies Livigno. Leider hatte ich keine Zeit Party zu machen und fuhr sogleich die Forcola die Livigno hoch. Die ist easy zu fahren und auch nicht steil. Jedoch waren meine Bidons leer und ich musste auf der Passhöhe Nachschub kaufen. Dann genoss ich wieder eine kurze Abfahrt. Schon bald sah ich die Schweizer Grenze und radelte über den Bernina Pass ins Engadin.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-367" title="passschilder" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/passschilder.jpg" alt="passschilder" width="480" height="102" /></p>
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		<title>Alpenbrevet 2009 &#8211; Gold Tour gefahren</title>
		<link>http://www.rennradblog.ch/2009/08/09/alpenbrevet-2009-gold-tour-gefahren/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 08:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[172km und fast 5300 Höhenmeter waren das Ziel. Im Vorfeld verhiess das Wetter nichts Gutes. Es sollte nass und kalt werden. Trotzdem reiste ich mit 2 Ironman erprobten Jungs nach Meiringen. Am Bahnhof angekommen trafen wir dann noch einen Kollegen von Mallorca (auch er Ironman erprobt) und verabredeten uns für den nächsten Morgen. Danach checkten wir [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>172km und fast 5300 Höhenmeter waren das Ziel. Im Vorfeld verhiess das Wetter nichts Gutes. Es sollte nass und kalt werden. Trotzdem reiste ich mit 2 Ironman erprobten Jungs nach Meiringen. Am Bahnhof angekommen trafen wir dann noch einen Kollegen von Mallorca (auch er Ironman erprobt) und verabredeten uns für den nächsten Morgen. Danach checkten wir in unserem <a href="http://www.victoria-meiringen.ch/" target="_blank">Hotel</a> ein (3 Jungs in einem Zimmer) und gingen ausgibig Pasta schaufeln.</p>
<p>Am nächsten Morgen blickten wir zuerst aus dem Fenster und sahen, dass die Strasse (noch) trocken war. Auf geht&#8217;s! Schon bald standen wir mit 2000 anderen Fahren auf der Hauptstrasse und radelten in Richtung Grimsel los. Ich hielt mich zurück und liess die anderen schon bald ziehen. Gleichmässig ging es dem Gipfel entgegen. Die Zeit verging schnell und schon bald war ich oben. Oben angekommen montierte ich gleich meinen Windschutz (für 10 Euro bei <a href="http://www.eitzinger.ch/" target="_blank">Eitzinger</a> gekauft), um nicht auszukühlen. Die warmen Getränke taten gut und schon bald befanden wir uns auf der Abfahrt nach Ullrichen. Der Nufenenpass ist steil. Gut hatte ich ihn vor 2 Wochen vorgefahren und wusste Bescheid. Bald hatte ich meine Pace wieder gefunden und pedalte gleichmässig hoch. Auf der Passhöhe spürte ich erstmals meine Beine&#8230; Wenn das nur gut kommt. Die Abfahrt tröstete dann schnell und Airolo war bald erreicht. Jetzt Kopfsteinpflaster, dachte ich, und mir wurde ein wenig bange. Während meine Kollegen wieder hochflogen, gründete ich mit ein paar anderen Fahren eine Fahrgemeinschaft. Das Kopfsteinplaster rüttelte zwar durch, aber es war bei weitem nicht so schlimm wie gedacht.  Auch hier waren wir bald oben und freuten uns auf die gut ausgebaute Abfahrt. Auf der Passhöhe fragte mich eine Frau, warum wir Zahnpasta essen würden. Wir erklärten ihr, dies sei eine konzentrierte Kohlenhydratmischung, worauf sie nur den Kopf schüttelte. Mit 80km/h fuhren wir in Richtung Wassen.</p>
<p>Es wartete der Sustenpass. Dies ist gleichbedeutend mit <em>lange</em> und <em>keine Erhohlungspassagen</em>. Ausserdem fing es an zu regnen. Bei Passhälfte merkte ich, dass die Kraft ausging. Die Pace ging zurück und ich lief im tiefsten Gang. Dafür war ich vorbereitet. Ich fuhr kurz rechts ran und montierte den iPod. Mit der Sanftmut von Züri West und dem Glockengeläut von AC/DC ging&#8217;s weiter. Das Wetter wurde immer garstiger und auf der Passhöhe hatte man noch ca. 200m Sichtweite. Aber ich war oben und glücklich. Die Abfahrt war dann Zugabe und im Nu trafen wir in Meiringen ein.</p>
<p> </p>
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<p class="pie-img-wrapper"><a rel="lightbox[2009-10-6-9-2-59]" href="http://lh3.ggpht.com/_9TQe9t3MW6g/Sn6QtgEmMLI/AAAAAAAAAXE/KljiYNSyu5I/IMG_0183.jpg?imgmax=576"><img class="pie-img" src="http://lh3.ggpht.com/_9TQe9t3MW6g/Sn6QtgEmMLI/AAAAAAAAAXE/KljiYNSyu5I/s144-c/IMG_0183.jpg" alt="IMG_0183.jpg" width="144" height="144" /></a></p>
</div>
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<p class="pie-img-wrapper"><a rel="lightbox[2009-10-6-9-2-59]" href="http://lh4.ggpht.com/_9TQe9t3MW6g/Sn6QtywStJI/AAAAAAAAAXI/HdFfpSyafps/IMG_0184.jpg?imgmax=576"><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/_9TQe9t3MW6g/Sn6QtywStJI/AAAAAAAAAXI/HdFfpSyafps/s144-c/IMG_0184.jpg" alt="IMG_0184.jpg" width="144" height="144" /></a></p>
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		<title>Verkürzte 1. August Rennrad Tour</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:03:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Trainingshöhenmeter für das Alpenbrevet lautete das Motto. Guten Mutes packte ich am 1. August meinen Rucksack und fuhr mit dem Zug nach Lanquart. Bis Chur wollte ich ein wenig einrollen, bevor es dann in den steilen Aufstieg in die Lenzerheide hinauf ging. Besonders die Rampe vor Parpan machte mir auch dieses mal wieder Mühe. Langsam [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-403" title="1_august" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/1_august.jpg" alt="1_august" width="144" height="108" />Trainingshöhenmeter für das Alpenbrevet lautete das Motto. Guten Mutes packte ich am 1. August meinen Rucksack und fuhr mit dem Zug nach Lanquart. Bis Chur wollte ich ein wenig einrollen, bevor es dann in den steilen Aufstieg in die Lenzerheide hinauf ging. Besonders die Rampe vor Parpan machte mir auch dieses mal wieder Mühe. Langsam aber stetig erreichte ich dann die Lenzerheide. Die Abfahrt nach Tiefencastel ist sehr schön zu fahren. Die Kurven sind nicht zu eng und man kann den Schwung schön mitnehmen. Im Nu war ich unten und machte einen kurzen Verpflegungsstop.</p>
<p>Am Julierpass kenne ich mittlerweile jede Kehre. Ich teilte mir die Strecke gut ein und pedalte in Richtung Bivio. Einzig der Gegenwind in der Ronaebene hatte offenbar etwas gegen die vielen Rennradfahrer. Ich fuhr dort aber auf eine Gruppe auf und wir wechselten uns ab. Bei Ankunft in Bivio waren alle Läden zu. Die Motivation noch über den Pass nach Silvaplana zu fahren und dort an der Tankstelle einzukaufen war zu klein. Darum beschloss ich von den Vorräten der Ferienwohnung zu leben. Ausserderm genehmigte ich mir noch eine 1. August Bratwurst vom Grill. Das war doch etwas!</p>
<p>Am Sonntag weckten mich die Regentropfen. Nichts mit Albula Rundfahrt! Nach 2 Stunden endlich ein paar Sonnenstrahlen. Ich beschloss darum einmal über den Julier nach Sils Maria zu fahren und dort zu frühstücken. Gesagt, getan. Schon bald ass ich ein Engadiner Frühstück auf der Sonnenterrasse. Vom Bergell her zogen Regenwolken auf. Also auch nichts mit Splügen. So machte ich mich auf den Weg zurück über den Julier nach Tiefencastel. Dort tropfte es bereits und ich kam gerade noch einigermassen trocken in den Zug.</p>
<p> </p>
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		<title>Rennrad Tour Zürich &#8211; Pragelpass &#8211; Sattel &#8211; Zürich</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 23:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wieder im Training. Nach den beiden ungesunden Wochen mit Arbeit und Food Delivery habe ich mich heute entschlossen über den Pragelpass zu fahren. Irgendwie habe ich vergessen wie steil der ist. Am Pass unten hatte ich einen 30km Schnitt und merkte plötzlich wie die <img class="alignleft size-full wp-image-363" title="pragel" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/pragel.jpg" alt="pragel" width="144" height="108" />Beine schwer wurden. Der Klöntalersee mit seinem wunderschönen blau hat mich dann darüber hinweg getröstet. Langsam aber stetig fuhr ich dann dem Pass entgegen und ass dann knapp unterhalb der Passhöhe auf der Muotathalerseite eine Gerstensuppe. Das gab Energie. Auf der Abfahrt nach Muotathal bin ich dann in ein Gewitter geraten und war nass bis aufs Fudi. Das Tal hinunter trockneten die Kleider beim Gegenwind aber sofort und ich kam schon bald in Schwyz an. Danach fuhr ich über den Sattel. Was heisst fuhr, es war mehr Radquer. Da der Belag erneuert wird, musste ich zweimal absteigen und das Velo ca. 500m neben der Strasse entlang schieben. Dafür hatte es keine Autos. In Samstagern nahm ich dann die Route am Kamm des Albis entlang bis Horgen. Dort dann am See, bis ich wieder in Zürich war. Am Schluss zeigte mein Tacho 170km an und ich bin jetzt völlig k.o.</p>
<p> </p>
<div class="pie-gallery alignGalleryLeft">
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<p class="pie-img-wrapper"><a rel="lightbox[2009-10-6-0-4-48]" href="http://lh6.ggpht.com/_9TQe9t3MW6g/Sk9rBVyJRcI/AAAAAAAAAJE/i7QfArVkFKA/IMG_0060.jpg?imgmax=576"><img class="pie-img" src="http://lh6.ggpht.com/_9TQe9t3MW6g/Sk9rBVyJRcI/AAAAAAAAAJE/i7QfArVkFKA/s144-c/IMG_0060.jpg" alt="IMG_0060.jpg" width="144" height="144" /></a></p>
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		<title>Alpenbrevet 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 21:06:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr werden wir wieder am Alpenbrevet teilnehmen. Dieses Jahr sollen es dann vier Pässe sein: Grimsel, Nufenen, Gotthard und Susten. Dafür brauche ich aber dringend noch Velokilometer. Nach dem Triathlon habe ich es etwas schleiffen lassen. Zudem ist es am Wochenende wieder kaltes Wetter. Ob der Klausenpass trotzdem drin liegt. Hoffen wir es [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr werden wir wieder am <a href="http://www.alpenbrevet.ch/" target="_blank">Alpenbrevet</a> teilnehmen. Dieses Jahr sollen es dann vier Pässe sein: Grimsel, Nufenen, Gotthard und Susten. Dafür brauche ich aber dringend noch Velokilometer. Nach dem Triathlon habe ich es etwas schleiffen lassen. Zudem ist es am Wochenende wieder kaltes Wetter. Ob der <a href="http://www.klausenpass.ch/" target="_blank">Klausenpass</a> trotzdem drin liegt. Hoffen wir es einmal. Ansonsten gibt es sicher ein Türli im Raum Zürich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-276" title="alpenbrevet" src="http://www.rennradblog.ch/rennradblog/wp-content/uploads/alpenbrevet2.jpg" alt="alpenbrevet" width="480" height="360" /></p>
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		<title>Zwei wichtige Daten im 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 20:00:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der August wird einer der Höhepunkte dieser Rennradsaison. Am 8. August findet das Alpenbrevet statt und am 23 August der Alpenchallenge. Auch dieses möchte ich wieder diese Touren fahren. Beim Alpenchallenge sollen es diesmal sogar 4 Pässe (Grimsel, Nufenen, Gotthard, Susten) sein. Natürlich nur, wenn das Wetter mitspielt. Beim letzten Alpenchallenge war beim Aufstieg zum [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der August wird einer der Höhepunkte dieser Rennradsaison. Am 8. August findet das <a href="http://www.alpenbrevet.ch/" target="_blank">Alpenbrevet </a>statt und am 23 August der <a href="http://www.alpen-challenge.ch/" target="_blank">Alpenchallenge</a>. Auch dieses möchte ich wieder diese Touren fahren. Beim Alpenchallenge sollen es diesmal sogar 4 Pässe (Grimsel, Nufenen, Gotthard, Susten) sein. Natürlich nur, wenn das Wetter mitspielt. Beim letzten Alpenchallenge war beim Aufstieg zum Grimselpass das Klappern der Zähne der Teilnehmer unüberhörbar. Dieses Jahr nehme ich dann sicherlich meine Beinlinge mit.</p>
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